Elfride
Köhl war in liebenswürdiger Großzügigkeit bereit, viele Dokumente und
Andenken ihres verstorbenen Gemahls zur Verfügung zu stellen. Sie
wurden nach Fertigstellung der Schule im Jahre 1960 in Vitrinen an der Ostwand
ausgestellt.
Der
Wagemut, eine hervorragende Eigenschaft Hermann Köhls, wurde in einem Wandgemälde
über den Vitrinen dargestellt.
Besonderer
Dank für die Gestaltung der Halle und des Köhl-Museums gebührt neben Frau Köhl
dem damaligen Schulleiter, Hauptlehrer Fischer, der das Museum bis zu seinem
Ableben betreute und in vielen Führungen interessierten Besuchern und besonders
Schulklassen aus der näheren und weiteren Umgebung die Leistungen Hermann Köhls
darlegte.
Als
die Schule in den 70er Jahren erweitert wurde und de Haupteingang an die
Westseite verlegt werden mußte, geriet die alte Eingangshalle mit dem Museum an
den Rand der ganzen Anlage. So kam
der Gedanke auf, die wertvolle Sammlung wieder einer größeren Öffentlichkeit
zugänglich zu machen indem man das Museum in das neue Rathaus verlegt. Hauptlehrer Fischer hatte für die neue Präsentation im
Rathaus dem Markt eine ansehnliche Summe vermacht.
Bei
der Planung des neuen Verwaltungsgebäudes sprach sich der Marktrat für die
Unterbringung des Museums in der Rathaus-Eingangshalle aus.
Moderne Vitrinen wurden angeschafft, und im September 1987 konnte
Museumsleiter Johann Riggenmann, der seit Engelbert Fischers Tod im Jahr 1981
die Sammlung betreute, die Ausstellungsstücke im Rathaus präsentieren.
27 Jahre
waren die wertvollen Exponate in der Schule ausgestellt, doch nun hatten sie
einen neuen, repräsentativen Platz erhalten, der zudem mehr Besucher
verspricht, als dies zuvor der Fall war.
Seit 1. Januar 2001 leitet Bernd Weiß das Museum.
Interessenten können sich mit ihm telefonisch unter
07302-6951 in
Verbindung setzen.