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Neue Sporthalle eingeweiht

Einweihung Sporthalle

Großes Interesse fand die Feier zur offiziellen Eröffnung der neuen Zweifachsporthalle. Rund 600 Besucher strömten zum Neubau um die Einweihung mitzuerleben.Am Eingang wurden sie vom Dritten Bürgermeister Karlheinz Thoma mit einem Glas Sekt begrüßt, in der Halle wartete dann ein großes Programm auf sie. Die Turngruppe des SV Pfaffenhofen begeisterte mit einem rasanten Turnprogramm, die Bambini-Fußballer des SV Beuren und des SV Pfaffenhofen zeigten, dass die neue Halle für Fußball bestens geeignet ist. Von den Bürgern wurde besonders die Teleskoptribüne begrüßt, die jetzt jedem Besucher einen freien Blick auf das Geschehen gestattet. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Allstar-Band und rockte die Halle. Bürgermeister Josef Walz nannte den Neubau ein „neues Fundament für das sportliche Leben in der Marktgemeinde“. Bei einer Länge von 44 Metern und einer Breite von 22 Metern sei jetzt genug Platz für jede Art von Ballsportarten. Dabei sei jeder Cent für die Sportförderung gut angelegt, betonte Walz. Rund vier Millionen Euro kostete die Markgemeinde der Neubau. Mit Blick auf die anwachsende Zahl von „Zivilisationserkrankungen“ wie etwa Fettleibigkeit oder motorische Probleme müsse das Motto lauten – „Sport hält fit“. Deshalb sei es die Aufgabe der Kommunen und Schulen, ein Angebot für kleine und große Sportler zu schaffen. Bei allen Trendsportarten sei die Grundlage der Leichtathletik unverzichtbar, sagte Walz. So könnte die Halle zu Höchstleistungen beflügeln – und schließlich bräuchte jedes Sportass auch einen Raum, um entdeckt zu werden. Auch wenn die Architektur die wahre Größe des Innenraumes nach außen nicht sichtbar mache. „Der Bau fügt sich harmonisch in die Umgebung ein“, freute sich Walz. Der Zugang wurde an die Oberkante des Hanges der Von-Hünefeld-Straße gelegt. Gegenüber öffnet sich die Fassade mit großzügiger Fensterfront zum Schulgelände hin. Die Verglasung zur Nordseite hin spart eine aufwendige Verschattung, erläuterte der Architekt Spiegler. Die Fußbodenheizung, die an die der Schule angeschlossen ist, sorge für Wärme, während eine Fotovoltaikanlage den Strom liefere.
Eindringlich schilderte der Architekt die Lage der alten Halle. Dieser hatten nach einer ausgiebigen Party im März 2013 Bagger ein Ende gemacht. Als habe der Bau nach Jahrzehnten darum gebeten, abgerissen zu werden: „Mein Werk ist vollbracht, lasst mich sterben“, fasste Spiegler den Zustand des alten Bauwerks zusammen. Eine Sanierung habe sich als unwirtschaftlich heraus gestellt, weshalb Abbruch und Neubau beschlossen wurden.Schulleiter Rolf Gassner, der neben Bürgermeister Walz neuer Hausherr der Halle ist, zeigte sich erleichtert, da mit der Einweihung nun eine schwierige Zeit ein gutes Ende finde. Denn ein Jahr ohne Turnhalle sei kein gutes Jahr. Gassner dankte der Gemeinde Holzheim und ihrer Bürgermeisterin Ursula Brauchle, die während der Bauzeit die Türe ihrer Sportstätte für die Schüler aus Pfaffenhofen geöffnet hatte: „Ohne Euch wäre ein Sportunterricht nicht möglich gewesen,“ sagte Gassner.
Den geistlichen Segen für die neuen Räume gaben zur Einweihung der evangelische Pfarrer Andreas Erstling und sein katholischer Kollege Pfarrer Reinfried Rimmel.