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Landrat besucht die Marktgemeinde

Besuch Landrat

Landrat Thorsten Freudenberger (Sechster von links) und Bürgermeister Josef Walz (Achter von links) haben sich gemeinsam mit 2. Bürgermeister Erwin Stötter (rechts), Karlheinz Thoma (links), Martin Mommers von der Regierung von Schwaben (Zweiter von rechts) und mehreren Rathausmitarbeitern die neuen Unterkünfte im Ortsteil Berg angesehen. Foto: Magdalena von Petersdorff/Landratsamt N

Kindergarten, neue Wohnungen, Seniorenheim: Landrat Thorsten Freudenberger ist von den jüngsten Gemeindeprojekten beeindruckt

Der Kontakt zu den Kommunen in seinem Landkreis ist Landrat Thorsten Freudenberger sehr wichtig, weshalb ihm auch die Gemeindebesuche ein besonders Anliegen sind. Pfaffenhofen war die jüngste Station auf dieser Tour. Bürgermeister Josef Walz freute sich sehr über den Besuch. Er nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit seinen Stellvertretern Erwin Stötter und Karlheinz Thoma sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung dem Landrat einige Vorzeigeprojekte seiner Gemeinde zu präsentieren, und startete damit im Kindergarten St. Martin, der erst vor zwei Jahren vollständig saniert und erweitert worden ist.

Tanja Berchtold, die Leiterin der Einrichtung, führte die Gruppe durch die Räume, und die Kindergartenkinder begrüßten die Gäste mit einem Lied. „Das ist ein wirklich sehr schöner Kindergarten“, stellte Landrat Freudenberger fest und konnte gut nachvollziehen, weshalb es eine längere Warteliste gibt, wie Bürgermeister Walz berichtete.

Weiter ging es zur eben erst fertig gestellten Wohnanlage für anerkannte Asylbewerber in Berg. Wie Martin Mommers von der Regierung von Schwaben erläuterte, wurden die vier Wohnblöcke mit insgesamt 15 Wohnungen vom Freistaat Bayern errichtet, für fünf der Wohnungen hat die Gemeinde Pfaffenhofen das Belegungsrecht erhalten. „Wir wollen, dass hier auch einheimische Mieter einziehen und wir auf diese Weise unser Ziel erreichen, die Asylbewerber bestmöglich zu integrieren“, ergänzte Bürgermeister Walz. Bislang scheint dieses Vorhaben auch gut aufzugehen: Während es zunächst einige Vorbehalte aus der Nachbarschaft gegeben habe, höre man seit dem Bezug der Wohnungen nur Positives, so Walz.

 „Mit diesem Projekt ist Pfaffenhofen ein Vorreiter im Landkreis, das ist wirklich vorbildlich“, stellte Landrat Freudenberger heraus. Es sei hier schön zu sehen, wie aus anfänglichen Protesten und Ängsten ein gutes Miteinander geworden sei. „Das ist alles andere als selbstverständlich, dafür braucht es Menschen, die sich einsetzen“, sagte Landrat Freudenberger und lobte an dieser Stelle insbesondere die Helferkreise. Die Wohnanlage sei zudem auch deshalb ein Vorzeigeprojekt, weil sie dem allgemeinen Wohnraumproblem abhelfe: „Wir müssen Wohnraum für alle schaffen, das heißt nicht nur für anerkannte Asylbewerber, sondern auch für Einheimische. Zugleich gilt es, den Wanderungstendenzen in die Ballungsräume entgegenzuwirken. Für die Balance in unserem Landkreis ist das ein großartiges Projekt.“

Abschließend besuchte die Gruppe das Seniorenheim „Haus Thomas“, das vor zwei Jahren im Zentrum Pfaffenhofens eröffnet hat. „Wir sind sehr stolz auf diese Einrichtung, die hervorragend angenommen wird“, sagte Bürgermeister Walz. Die Leiterin Claudia Hörmann führte durch das Haus. Landrat Freudenberger ließ sich von dem Konzept überzeugen, das auf Gemeinschaft wie Intimsphäre gleichermaßen setzt: „Der Bedarf für zeitgemäße Seniorenheime ist bei uns definitiv da und wird weiter steigen. Deshalb freut es mich, dass hier in Pfaffenhofen mitten im Ort eine Einrichtung geschaffen wurde, die Senioren weiterhin eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.“

Abschließend tauschten sich der Landrat, die Bürgermeister sowie die Amtsleiter noch über aktuelle Themen beim gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte „Römertaverne“ aus.