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Einweihung "Neue Mitte Diepertshofen"

Neue Mitte Diepertshofen

Hoher Besuch hatte sich auf den Weg in den kleinen Pfaffenhofener Ortsteil Diepertshofen gemacht um an der Einweihung des neuen Dorfplatzes teilzuhaben. Die bayrische Europaministerin Beate Merk und der bayrische Europaabgeordnete Markus Ferber liessen es sich nicht nehmen in Augenschein zu nehmen was mit den Zuschüssen der EU hier neu entstanden ist. 135 000 Euro hatte diese im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) von den Gesamtkosten von 320000 Euro getragen.  Der Platz ist in den vergangenen Monaten völlig umgestaltet worden: Quader und Bänke zum Sitzen sind vor der Kapelle St. Ulrich aufgestellt worden. Bislang gab es hier lediglich eine Durchgangsstraße mit einer Rasenfläche und einer Linde. Neu ist ebenfalls eine große Rampe für das barocke Kirchlein, Menschen mit Gehbehinderungen können die St. Ulrichskapelle nun besser erreichen. Der Platz vor dem „Käppele“ ist mit Pflastersteinen ausgelegt worden. Ganz neu wurde der Uferbreich neben der Rothbrücke gestaltet. Die "alte Viehtränke", so der Name, erhielt Sitzbänke, das Ufer wurde zum einen terrassiert, zum anderen zum Wasser hin abgeflacht un die Roth zum Spielen erreichbar und erlabbar zu machen. Als Reminsezenz an den Namen wurden zwei Metallskulpturen, die Rinder darstellen, aufgestellt.

In seinem Grußwort berichtete Ferber von den Anfängen des Projekts. Zunächst habe der Wunsch der Kirche bestanden, die Kapelle mit einem barrierefreien Aufgang zu versehen. Dann seien Idee und Konzept für den Platz mit Anbindung an den künftigen Spazierweg entstanden. Bei der Einweihungsfeier für die „Neue Mitte“ Diepertshofen zitierte die bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Beate Merk ein schwäbische Sprichwort: "s´Neascht zoigt emmer was fr a Vogl dren wohnt". Das Dorf südlich von Pfaffenhofen könne mit seinem neu gebauten Dorfplatz nun auf ein wirklich vorzeigbares „Nest“ verweisen, merkte sie an.

Die ökumenische Weihe nahmen der evangelische Pfarrer Thomas Pfundner und der katholische Priester Reinfried Rimmel vor. Das katholische Kirchlein St. Ulrich hatte von 1947 bis 1961 der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus gedient.

Nach der Segnung war die zahlreich erschienene Bevölkerung auf einen Umtrunk eingeladen um den neuen Dorfplatz gleich seiner eigentlichen Bestimmung zuzuführen, ein Ort der Begegnung zu sein.