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Auf ein gutes Jahr 2018

Neujahrsempfang 2018

„Unsere Gemeinde steht relativ gut da“.Diese Botschaft richtet Bürgermeister Josef Walz an die vielen Bürger und Ehrengäste die der Einladung der Marktgemeinde zum Neujahrsempfang gefolgt waren. Er ergänzte, dass die Kommune im vergangenen Jahr erneut viel zur Verbesserung der örtlichen Lebensbedingungen getan habe und daran im neuen anknüpfen werde. Mit Blick auf die Regierungsbildung merkte er an, dass da jedoch einige Fragezeichen auftauchen würden. „Wird die neue Regierung den jüngst endlich eingeschlagenen Kurs weiterverfolgen, die Kommunen stärker finanziell zu entlasten?“, fragte Walz.Er wies daraufhin, dass Selbstverwaltungsrecht und Handlungsfreiheit auf einer angemessenen finanziellen Ausstattung basieren. Eben davon hänge ab, was wir hier vor Ort für die Menschen getan werden könne. Erfreut zeigte sich der Bürgermeister über die gesunden Finanzen und den gesunkenen Schuldenstand der Marktgemeinde.Dies habe es ermöglicht wichtige Projekte im Vorjahr zu verwirklichen, die Neugestaltung der Diepertshofener Mitte zum Beispiel, die Abwasserleitung von Beuren zur Pfaffenhofener Kläranlage und die renovierte und neu möblierte Gemeindebücherei. Damit noch mehr Bürgerinnen und Bürger gute Lebensperspektiven erhalten, stünden nach wie vor Kinderbetreuung und Bildung, als Faktor mit wachsender Bedeutung auch der Wohnungsmarkt ganz oben auf der Agenda. „Wir brauchen mehr kleine, mehr barrierefreie und mehr preisgünstige Wohnungen“, sagte der Bürgermeister. Weitere wichtige Themen seien Mobilität und Lebensqualität. Dafür stünden Projekte wie die Umsetzung des neuen Verkehrskonzeptes samt Umbau der Taverne-Kreuzung und nördlicher Hauptstraße sowie das Spazierwege-Konzept für die Roth-Aue, der Umbau der Alten Schule nebst Kindergarten, die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplanes und der Ausbau des schnellen Internets. Zum Thema ehrenamtliches Engagement merkte der Bürgermeister an, dass bei allem Gemeinsinn es unstrittig einen Trend zum Egoismus gebe. So werde etwa das Angebot der Vereine dankbar in Anspruch genommen, weniger ausgeprägt sei dagegen die Bereitschaft, sich hier einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Er appelierte an die Bürger diesem Trend nicht zu folgen sondern sich mehr in der Gemeinde zu engagieren.