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Vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Pflanzen- und Gesundheitsschädling, der - wie der Name schon sagt - vornehmlich an Eichenbäumen auftritt.

Der Eichenprozessionsspinner ist gefährlich. Weniger als Pflanzenschädling, sondern vielmehr als Gesundheitsschädling. Der Grund: Im Larvenstadium tragen die Eichenprozessionsspinner-Raupen giftige Raupenhaare, die beim Menschen Symptome wie u.a. Hautausschlag (Raupendermatitis), Allergie oder eine Entzündung von Augen sowie Luftwege verursachen können.

Der Markt Pfaffenhofen bekämpft den Eichenprozessionsspinner mit einem Streichverfahren, um die Populationsentwicklung der Eichenprozessionsspinner im Stadium vor Ausbildung der giftigen Brennhaare zu verhindern. Des Weiteren werden befallene Bäume in Wohngebieten auch mittels Absaugen der Raupen durch eine Spezialfirma behandelt. Die bekannten befallenen Bäume werden, zum Schutz der Bevölkerung, großräumig abgesperrt und mit einer Warntafel versehen.

Ansonsten gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Meidung der befallenen Gebiete.
  • Keinesfalls Gespinstnester oder Eichenprozessionsspinnerraupen berühren.
  • Verzicht auf Holzarbeiten wie Ernte- und Pflegemaßnahmen in betroffenen Gebieten, solange keine Entwarnung vor akuter Gefahr gegeben wurde.
  • Bei Kontakt mit Raupenhaaren trotz Juckreiz nicht kratzen, sofortiger Wechsel der Kleidung, intensives Abbrausen sowie ausgiebige Haarwäsche.
  • Giftige Raupenhaare können mit Klebestreifen von der Haut entfernt werden.
  • Kontaminierte Kleidung bei 60 Grad in die Waschmaschine, um Raupenhaare auszuwaschen.
  • Nach Kontakt mit giftigen Raupenhaaren und entsprechenden Symptomen wie Störungen des Allgemeinbefindens, allergischen Reaktionen, Hautausschlag, Augenbrennen, Schluck- und Atembeschwerden sofort den Arzt aufsuchen.

Sollten Ihnen befallene Bäume im Gemeindegebiet auffallen, welche vom Eichenprozessionsspinner befallen, aber nicht abgesperrt sind, kontaktieren Sie bitte das Bauamt (07302/9600-25), damit dieses die geeigneten Maßnahmen ergreifen kann.