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Neujahrsempfang 2013

Neujahrsempfang 2013

Zahlreiche Ehrengäste fanden sich zum Neujahrsempfang der Marktgemeinde in der Aula der Hermann-Köhl-Schule ein, unter ihnen auch Landrat Erich Josef Geßner. „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“, so leitete Bürgermeister Josef Walz seine Ansprache ein. Er verwies darauf, dass die Gemeinde sich besser als erwartet von der Finanzkrise erholt habe, es jedoch gelte weiterhin vorsichtig zu sein, da die weitere wirtschaftliche Entwicklung nicht absehbar sei. Man wolle weiterhin daran arbeiten, dass Pfaffenhofen gut aufgestellt bleibe und den Anschluss nicht verliere. Als Beleg hierfür rief er einige Projekte in Erinnerung, so die Neugestaltung rund um das Rathaus oder den Bau von Radwegen. Anfang 2013 solle der lang gewünschte Neubau einer Zweifachturnhalle beginnen. Dieses große Projekt werde allerdings weitere Investition schwer machen, sagte Walz. Auch der Ausbau der Krippenplätze werde 2013 vorangetrieben, so dass jedem zweiten Kind unter drei Jahren ein Betreuungsplatz angeboten werden kann. Diese Ankündigung wurde von den Anwesenden mit spontanem Applaus honoriert. Bildung sei die entscheidende Ressource für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, so Walz. In diesem Zusammenhang lobte er den Schulverbund mit Weißenhorn für die gemeinsame Mittelschule, die den Schülern mit einer guten Ausbildung den soliden Grundstock für ihr weiteres Leben garantiere. Aufgrund des demografischen Wandels gebe es aber immer weniger junge Einwohner. „Wir können es uns nicht leisten, die junge Generation nicht gut auszubilden“, stellte Walz fest. Auf das einleitende Sprichwort mit den Windmühlen zurückkommend berichtete er, dass auf Pfaffenhofener Flur ein Vorranggebiet zur Errichtung von Windenrgieanlagen ausgewiesen sei und so der Ort einen großen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Dazu sei allerdings die Unterstützung der Bevölkerung notwendig. In guter tradition wurden dann wieder Jugendliche geehrt, die im vergangenen Jahr besondere Leistungen erbracht hatten.Melanie Weltle aus Biberberg und Stefan Galgenmiller aus Kadeltshofen hatten bei den Special Olympics in München im Mai teilgenommen. Weltle hatte in der Disziplin 50 Meter Freistil eine Bronzemedaille erschwommen und Galgenmiller die Goldmedaille geholt. Beide hatten in der 4-mal-50-Meter-Staffel den vierten Platz belegt. Nach der gemeinsam gesungenen Bayernhymne ging es in den Teil über der Gesprächen und Geselligkeit gewidmet war. Dies wurde von vielen Besuchern gerne und ausgiebig genutzt.