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Perikles hätte seine Freude an ihnen

Kommunale Dankurkunde für Franz Schmid

Ehrung Franz Schmid

Geehrter und Gratulanten (von links): Josef Walz (Bürgermeister von Pfaffenhofen), Franz Schmid und Landrat Erich Josef Geßner.

Hermann Geiger (SPD) und Franz Schmid (Grüne) erhalten staatliche Ehren für ihre Verdienste als Bürgervertreter

Von Perikles, dem berühmten altgriechischen Staatsmann, ist folgende Weisheit überliefert: „Wer an den Dingen seiner Gemeinde nicht Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger.“ Hermann Geiger aus Weißenhorn und Franz Schmid aus Pfaffenhofen brauchen sich diesen Schuh nicht anzuziehen, denn sie sind gute, weil ausgesprochen aktive Bürger.

Für ihr langjähriges und außergewöhnliches kommunalpolitisches Engagement wurden sie nun vom Freistaat Bayern geehrt. Hermann Geiger (SPD) erhielt die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze, Franz Schmid (Bündnis 90/Die Grünen) die Kommunale Dankurkunde. Landrat Erich Josef Geßner überreichte die Auszeichnungen bei einer Feierstunde im Landratsamt Neu-Ulm im Namen des Bayerischen Innenministers, Joachim Herrmann.

 

Franz Schmid hat sich vor allem als Verkehrspolitiker im Landkreis Neu-Ulm einen Namen gemacht. Seit 1996 ist der 48-Jährige Mitglied des Kreistages. 2007 übertrug ihm die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ihren Vorsitz, eine Entscheidung, an der sich bis dato nichts geändert hat.

Besonders die Fahrradfahrer haben in Schmid einen engagierten und kompetenten Fürsprecher und Sachwalter. Das kommt nicht von ungefähr, ist er doch von Beruf Fahrradhändler, im weiteren Ehrenamt seit langen Jahren führend beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) tätig und selbst begeisterter Radler. Letzteres zeigte sich wieder einmal daran, dass er auch zum Ehrungstermin mit dem Fahrrad von Pfaffenhofen nach Neu-Ulm kam.

Diese Kombination machte Schmid bereits vor seiner Wahl in den Kreistag zum gefragten Mann in Fragen der Verkehrsgestaltung und -sicherheit. So war er von 1994 an sechs Jahre lang ständiges Mitglied des Verkehrssicherheitskreises des Landkreises Neu-Ulm, der im Jahr 2000 in der neu gebildeten Unfallkommission aufgegangen ist. Als beratendes Mitglied stand Schmid von 1994 bis 2001 zudem mit seiner Fachkenntnis dem Verkehrsausschuss der Stadt Neu-Ulm zur Verfügung.

Landrat Geßner lobte die „vorbildliche Tatkraft“ und die „an der Sache orientierte Amtsauffassung“, die Geiger wie auch Schmid auszeichne. Beide seien „hervorragende Vertreter“ der Bürgerschaft, fügte Weißenhorns Bürgermeister Dr. Wolfgang Fendt an. Sie hätten „Großartiges geleistet“, meinte Josef Walz, Bürgermeister des Marktes Pfaffenhofen und Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetages.