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Einweihung der Kinderkrippe im AWO-Kinderhaus

Krippe Sonnenschein

Mit der neuen Kinderkrippe im Kinderhaus der AWO in Berg hat Pfaffenhofen für einige Mitbürger wieder ein Stück Lebensqualität hinzugewonnen. 24 neue Betreungsplätze in zwei Gruppen stehen für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zur Verfügung. Zusammen mit der Krippe im Kindergarten St. Martin hat der Markt Pfaffenhofen die Vorgabe für jedes dritte Kind unter drei Jahren einen Betreuungsplatz zu schaffen überboten. Trotzdem sind alle Plätze bereits belegt. In ihrem Grußwort bedankte sich die Leiterin Jutta Heim Sperlich, dass sie von Anfang an in die Planungen mit einbezogen wurde und sie und ihr Team ihre Wünsche und Vorstellungen äußern konnten. Dies sei keineswegs selbstverständlich, merkte sie an. Die Zeit zwischen dem Spatenstich im vergangenen November und der Einweihung sei reichlich turbulent gewesen, so Heim-Sperlich., sehr zur Freude der Kinder. Bei so manchem sei der Berufswunsch Maurer oder Kranführer gereift. Mit einem Lied und einem Tanz brachte die anwesende Kinderschar dann ihre Feude über das neue Domizil zum Ausdruck. Bürgermeister Josef Walz erinnerte sich in seiner Ansprache an die eigene Kindergartenzeit. Er betonte wie wichtig es für die kindliche Entwicklung sei, frühzeit mit Gleichaltrigen in Kontakt zu kommen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Außerdem komme der MArkt mit dem Betreuungsangebot den heutigen Lebensbedingungen junger Familien entgegen. Hans Scheiterbauer-Pulkinnen, Referent Kinder- und Jugendhilfe bei der Arbeiterwohlfahrt, freute sich, dass die Marktgemeinde für die Krippe eine Betreuungsperson für je acht Kinder zugestanden hat. „Das ist sehr gut.“ Architekt Hermann Spiegler überbrachte einen überdimensionalen Schlüssel, gebacken aus Hefeteig, gestiftet von der Bäckerei Stetter. Er erläuterte, dass im neuen Anbau 2 Gruppenräume und eine große, helle sogenannte Piazza zur Verfügung stünden. Des weiteren Schlafräume und eine Küche. Als einen kleinen Luxus bezeichnete er den Überdachten Schlafplatz im Außenbereich. Gefordert gewesen sei ein einfacher Grundriss, der kostengünstig und trotzdem flexibel sein sollte. Dies sei gelungen. Mit 300 qm Grundfläche stehe ausreichend Platz zur Verfügung. Mit den Kosten von 840.000 Euro sei man genau im geplanten Kostenrahmen geblieben. Dann erfolgte die Segnung durch Pfarrer Reinfried Rimmel und Pfarrer Andreas Erstling. Nach dem Festakt wurde kräftig weitergefeiert, mit großer Tombola, dem Theater Knuth und einem Tag der offenen Tür.