drucken nach oben

Ein Zugewinn an Lebensqualität

Spatenstich für Seniorenheim erfolgt

Spatenstich Seniorenheim

Mit einem weiteren großen Projekt wird die Ortskernsanierung fortgeführt. Am 30.6.2014 wurde mit dem symbolischen Spatenstich der Bau des Senirenzentrums in der Ortsmitte begonnen. Die drei Bürgermeister Josef Walz, Erwin Stötter, Karlheinz Thoma, Architekt Markus Donhauser, Geschäftsführer Wolfgang Frühschütz, Johann Kast, Entwicklunsgleiter Werner Göbel, Alois Erl, Landrat Thorsten Freudenberger, Thomas Goldschmidt (Sparkasse) und Ex-Pfarrer Herbert Loska griffen zu den nagelneuen Spaten. Rund 60 Gäste waren gekommen um den Start dieses wichtigen Projekts zu verfolgen. Alois Erl, der Geschäftsführer der gleichnamigen Baufirma, zeigte sich bei seiner Begrüßung erfreut darüber, dass er am Tag des Spatenstichs die Baugenehmigung aus dem Landratsamt erhalten hatte. Er zeigte sich überzeugt im Sommer 2015 das neue Haus eröffnen zu können. Der Wunsch vieler Pfaffenhofener ginge mit diesem Seniorenheim in Erfüllung, so Bürgermeister Josef Walz in seiner Ansprache. Die Gesellschaft altere, demzufolge bräuchten auch immer mehr Menschen Pflege. Kleine Familien, in denen beide Partner arbeiten, seien dann mitunter überfordert. „Irgendwann kommt bei manchen der Punkt, an dem sie sagen: Wir können nicht mehr“, so Walz. Ein Heimplatz biete professionelle Hilfe rund um die Uhr, freute sich Walz. Wie groß der Bedarf sei, zeige sich daran, dass bereits viele Wohnungen und Appartments verkauft seien. Etwas enttäuscht zeigte sich landrat Thorsten Freudenberger, dass er den Spatenstich nicht, wie erhofft, mit dem Bagger vornehmen durfte. Er betonte, dass der Landkreis bereits 2010 ein handlungsprogramm zum demografischen Wandel auf den Weg gebracht habe und sich dieses Projekt in dieses Programm hervorragend einfüge. Städte und Gemeinden müssten seniorenfreundlich gemacht werden, so Freudenberger. Der Geschäftsführer der Ulmer Betreiberfirma Compassio, Wolfgang Frühschütz, betonte, mit dem Heim würden 50 Arbeitsplätze entstehen. Küche und Wäscherei würden selbst betrieben und können so Qualität liefern. Der Name „Haus Thomas“ leite sich vom früheren Besitzer des Grundstücks ab, erklärte er.