Die Häuser in Pfaffenhofen 1835-1950

Die folgende Liste ist geordnet nach den seit 1974 gültigen Straßenbezeichnungen und Hausnummern, in Klammern sind dabei die von 1823–1949 gültigen Hausnummern – als es noch keine offiziellen Straßen­bezeichnungen gab – angegeben. Die Liste beruht auf dem sog. Urkataster (Grund-, Sal- und Lagerbuch) des Staatsarchivs Neuburg und den dazugehörigen Umschreibheften. Es werden im folgenden die Eigen­tümer dieser alten Häuser von 1835–1950, sowie im Jahre 1982 angegeben, wobei nur kurze Eigentums­verhältnisse (z. B. Erbengemeinschaften, Güterhänd­ler etc.) weggelassen sind. Diese wie auch Verwandt­schaftsangaben, Berufe, Plan(Flurstücks-)Nummern, Kaufpreise, Angaben über Größe der Anwesen usw, sind in dem vom Verfasser 1976 veröffentlichten „Häuserbuch 1800–1950 der Marktgemeinde Pfaffen­hofen a. d. Roth”, das noch im Rathaus erhältlich ist, zu ersehen. In der jetzigen Liste sind neu hinzugefügt, die Anwesensbeschreibungen des Urkatasters von 1835. Weggelassen sind hier die 1949–1973 gültigen Straßenbezeichnungen und Hausnummern. (Diese können in der nachfolgenden Konkordanz nachge­schlagen werden). Wenn in der Liste bei einem Ehe-paar zwischen dem Mann und der Frau „bzw.” (= beziehungsweise) steht, bedeutet dies in der Regel, daß nach dem Mann die Frau als Witwe Eigentümerin war. Ausführlicher als die anderen Häuser sind im folgenden Anwesen mit Besitzern von allgemeinem Interesse behandelt, wie die Familien Köhl und Frei­herr Tänzl von Trazberg (ehem. Amtshaus, Baronenmetzger).

1835 war der Bestand der Anwesen folgender: Pfarr­hof (Kirchplatz 4), Frühmeßbenefiziatenhaus (Hauptstr. 27), Schul- und Mesnerhaus (Kirchplatz 6), Mahlmühle (Rothweg 2), Ölmühle (Molkereiweg 37), 2 Tafernen (Innere: Kirchplatz 8, Äußere: Hauptstr. 28), 3 Höfe (Hauptstr. 37: Wolf'sches Hofgut, Grundherrschaft Graf Fugger; Kirchplatz 9: Mohrenhansenbauer, Grundherrschaft: Kloster Urspring; Schwesternweg 2: Höflesbauer, Grundherrschaft: Hospital Ulm), 22 Sölden (davon eine das ehemalige Amtshaus Römerweg 7), 8 ganze Leerhäuser (davon eines das Nebengebäude des ehem. Amtshauses Rö­merweg 7, seit 1853 wieder vereinigt), und 4 weitere Leerhäuser, welche als acht halbe damals genutzt wurden. Ferner (ohne Bewohner) die Pfarrkirche St. Martin (Kirchplatz 7), das Feuerhaus (ehem. Haus Nr. 52) und die zur Schmiedsölde gehörige, die ehem. eigene Haus Nr. 11 führende Schmiedstatt. Eine Neu­bauwelle 1840–56 ist Folge der Bevölkerungszunah­me, die auch in Auswanderungen, besonders nach den USA (z. B. Mitglieder der Familien Seckler und Wolf) ihren Ausdruck fand. Die nächsten zahlreichen Neubauten sind in den Jahren 1884–85 und 1903–13 festzu­stellen, besonders am Molkereiweg und an der Haupt­straße. Auch nach dem Ersten Weltkrieg wurde 1921–27 stark gebaut, ebenso 1932–38 und wieder nach dem Zweiten Weltkrieg (insbes. Marienfried-Siedlung). Herrn Franz Schaffer sind die Angaben über die jetzigen Eigentümer zu verdanken.

Espach 2 (Haus Nr. 56). Erbaut 1856. – 1858–71 Erasmus Walter, 1871–77 Josef Sonderholzer, 1877–94 Matthäus bzw. Viktoria Maier, 1894–1928 Matthias Kast d. Ä. (Beschreibung 1906: ... mit Schmiede, dann Werkstatt unter einem Dach). 1928 Matthias Kast d. J. und Viktoria geb. Schiegg.

Espach 3 (Haus Nr. 55). Erbaut 1844. – 1844(46)–60 Nikolaus Wolf, 1860–64 Ferdinand Zaiser, 1864–80 Lorenz bzw. Gertraud Miller (Müller), 1880–1913 Anton bzw. Josefa Müller, 1932 ff. Gottfried bzw. Karoline Müller (1932 Abbrand und Wiederaufbau). Espach 4 (Haus Nr. 90). Erbaut 1938. – Johann Betz und Anna geb. Dirr.

Espach 5 (Haus Nr. 21). Sölde beim Drechsler. 1835: Wohnhaus, Stall u. Stadel unter einem Dach, dann Hofraum. 1808–46 Nikolaus Schneid, 1846–53 Franz Schneid, 1853–85 Johann bzw. Monika Rösch, 1885–1921 Josef Rösch, 1921 ff. Anton Schick und Karolina geb. Rösch, dann Anna Spindler geb. Rösch. 1982 Albert Spindler.

Aufgegangen in Espach 5 ist (zugl. mit Haus Nr. 22): Haus Nr. 23, ursprünglich als Hirten- bzw. Armenhaus Eigentum der Gemeinde Pfaffenhofen.

1835: Hausanteil, welcher neben der mit Nr. 22 gemeinschaftlichen Benützung und Unterhaltung des Aus- und Einganges, des Haustennens, der ersten und zweiten Stiege, des oberen Laubenganges noch besteht zu ebener Erde aus der Hälfte des Hauses zu linker Hand, über einer Stiege aus den 2 Kammern linker Hand, dann über der zweiten Stiege aus der Hälfte des Bodens ebenfalls linker Hand.

Verkauf als halbes Leerhaus 1853 an Martin Spann. 1855–84 Gemeinde Volkertshofen, 1884–95 Anton Geretshuber (1885 Abbruch u. Wiederaufbau), 1895 an Engelbert Raumiller (Von da an die gleichen Schicksale wie Haus Nr. 22, s. u.). Aufgegangen in Espach 5 ist (zugl. mit Haus Nr. 23): Haus Nr. 22, ursprünglich als Hirten- bzw. Armenhaus Eigentum der Gemeinde Pfaffenhofen (Haus Nr. 22 u. 23 hatten vor der neuen Hausnummerierung von 1823 die ge­meinsame alte Haus Nr. 46).

1835: Hausanteil, welcher neben der mit Haus Nr. 23 gemeinschaftli­chen Benützung und Unterhaltung des Aus- und Einganges; des Haustennens, der ersten und zweiten Stiege, des oberen Laubenganges noch besteht zu ebener Erde aus der Hälfte des Hauses rechter Hand, über einer Stiege aus den 2 Kammern rechts, über der zweiten Stiege aus der Hälfte des Bodens rechter Hand.

 

1865 Verkauf als halbes Leerhaus an Johann Zeiler, Hirt (Er bzw. Witwe Marianne Zeiler 1865–86), 1886–1901 Josef Raumiller, 1901–17 Engelbert Raumiller, 1918–31 Walburga Koch, 1932 Kauf durch die Gemeinde Pfaffenhofen, die 1932 abbricht.

Espach 6 (Haus Nr. 15). Sölde beim alten Jäger. – 1835: Wohnhaus, Stall u. Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. -1776–1824 Nepomuk Hölzle, Jäger, 1824–56 Georg Maier, 1856–61 Georg Rembold, 1861–83 Franz Rembold, 1883(86)–1918 Karl Rem­bold (1900 teilw. Abbruch u. Neubau), 1918–26 Josef Rembold, 1926–28 Josef Mannes, 1928–52 Matthias bzw. Theresia Staiger, 1952 ff. Alois Staiger und Amalie geb. Spleiß.

Espach 7 besteht aus 2 ehem. Anwesen. Haus Nr. 20. Sölde beim Schneider. – 1835: Wohnhaus, Stall u. Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. – 1829 Franz Kern u. Franziska geb. Ochs, 1858–76 Josef Braun, 1876–1919 Michael Schwegler, 1919–51 Valen­tin Schwegler, 1951 ff. Heinrich Schwegler u. Maria geb. Strobel. –Haus Nr. 19: Sölde beim Küfer. -1835: Wohnhaus, Stall, Stadel u. Pfründstübel unter einem Dache, Hofraum u. Wurzgärtl. – 1828–62 Thomas bzw. Veronika Hornung, 1862–68 Lorenz Hartmann, 1868–70 Xaver Bader, 1873–81 Joh. Georg Seufzger, 1881–83 Johann Weilbach, 1883–88 Matthias Bischof, 1889–1913 Ottilia Schätzthauer, 1916–19 Michael Schwegler. Fortsetzung s. o.

Espach 10 (Haus Nr. 16). Sölde beim Bäcker mit realer Back- und Branntweinbrennereigerechtigkeit. – 1835: Wohnhaus, Stall, Stadel u. Backofen unter einem Dache, alleinstehender Schweinstall, Hofraum. – 1827–48 Anton Göttinger, 1848–62 Max Schwarz-mann, 1862–67 Josef Stempfle, 1867–98 Witwe Vikto­ria Stempfle, die seit 1869 Ehefrau ihres bish. Schwa­gers Moritz Stempfle, 1898–1928 Johann bzw. There­se Stempfle, 1928 Alois Wöhrle u. Maria geb. Stempfle, dann Johann Wöhrle u. Christine geb. Sonntag. Espach 12 (Haus Nr. 17). Sölde beim Krämer. 1835: Wohnhaus u. Stall unter einem Dache, alleinstehender Stadel, Hofraum. – 1830–35 Bernhard Wolf, 1835–53 Franz Stetter, 1853–56 Damian Rüggenmann, 1856–61 Franz Stetter (!), 1861–76 Georg Bartner, 1877–1907 Josef Sonderholzer d. Ä. (1880 An- u. Einbau einer Schmiede), 1907–69 Josef d. J. bzw. Maria Sonderholzer, 1969 die Erben Berta Hauf geb. Sonderholzer, Josef Sonderholzer und Maria d'Argent geb. Sonderholzer. 1982: Peter Hauf.

Espach 16 (Haus Nr. 181/2). Erbaut 1884. -1884–1902 Maria Anna Bischof, 1902–19 Geschwister Johann bzw. Elisabeth Kast, 1932 ff. Philipp Birk und Kreszenz geb. Sailer, dann Wilhelm Schemschies und Elisabeth geb. Voidl.

Espach 18 (Haus Nr. 18). Sölde beim Stricker. 1835: Wohnhaus, Stall u. Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. – 1825–60 Martin Weilbach d. Ä., 1860–75 Martin Weilbach d. J. (dessen II. Frau Kreszenz geb. Ott starb 13. 8. 1873 beim Brand des Hauses), 1875–87 Genovefa Schreiber, 1887–91 Magdalena Holl, geb. Bauer in Engishausen, 1891–1939 Josefa Holl bzw. deren Mann (dann Witwer) Anton Kräuter, 1939 Anna Stöcher geb. Kräuter, dann Anna Lieder geb. Stöcher.

Friedhofweg 10 (Haus Nr. 88). Erbaut 1936. – 1936 ff. Josef Stölzle senior.

Friedhofweg 14 (Haus Nr. 69). Erbaut 1925. 1925–32 Peter Bolkart, 1933 ff. Anton und Viktoria Müller, dann Hans Balleis.

Gartenweg 2 (Haus Nr. 59). Erbaut 1911. – 1911–23 Wilhelm Rueß in Beuren, 1923 ff. Hans Rueß (I. Ehefrau Helene Köhl, II. Ehefrau Paula Strobl), dann Lore Schandl geb. Rueß. – In Gartenweg 2 sind 2 Anwesen aufgegangen: die ehem. Haus Nr. 41/2 Sägewerk etc., das der Darlehenskassenverein (mit Haus Nr. 41/) aus der Gant des Matthäus Mayer 1902 erwirbt und (ohne Nr. 4%3) 1904 an Erhard Hornung verkauft, der es 1923 an Hans Rueß (s. o.) veräußert. Die ehem. Haus Nr. 41/3 (Ökonomiegebäude etc.), erbaut 1885, gehörte bis 1898 August Mayer. 1898–1902 Matthäus Mayer, 1902–04 Darlehenskas­senverein, 1904–25 Molkereigenossenschaft, 1925 ff. Hans Rueß (s. o.) Abbruch der Gebäude 1932.

Gartenweg 4 (Haus Nr. 61). Erbaut 1912. – 1912–21 Johann bzw. Elisabeth Boser, 1921–30 Johann Schlienz u. Anna geb. Boser, 1930 Heinrich und Therese Gebhard in Roth, dann Josef Boser. 1982: Theresia Pribil.

Gartenweg 6 (Haus Nr. 10'/9). Erbaut 1903. -1903–21 Anna Hindelang, 1921 ff. Anna Lorenz in Günzburg, dann Erich Fritz u. Hermine geb. Naser.

Gartenweg 8 (Haus Nr. 10%). Erbaut 1888. – 1888–98 Johann Weilbach, 1898–1912 Matthäus Huber, 1912–14 Josef Lohr, 1914–20 Johann bzw. Maria Lohr, 1920–26 Anton Lohr, 1926 ff. Martin bzw. Sofie Nesselthaler, dann Maria Schneider geb. Fried­rich.

Gartenweg 10 (Haus Nr. 10'/5). Erbaut 1884. – 1884–95 Viktoria Stetter, 1895–1911 Johann Zwiebel, 1912–13 Georg Munkenast, 1913–24 Georg bzw. Amalia Holl, 1924 ff. Holl'sche Erben. 1982: Josef Berchtold.

Geheimrat-Seitz-Weg 2 (Haus Nr. 53%). Erbaut 1844. — 1844—48 Benedikt Siffermann, 1848—56 Sera­phim Miller, 1856—59 Andreas Streitle, 1859—90 Christian bzw. Therese Springer, 1890—93 Moritz Sailer, 1894—1908 Kreszenz Bolkart, 1908—45 Ulrich Eckle, 1945—50 Ulrich Eckle und Miterben, 1950 ff. Anton Eckle und Theresia geb. Teis.Textfeld: 106

Geheimrat-Seitz-Weg 4 (Haus Nr. 53%0). Erbaut 1856. — 1856—61 Seraphim Miller, 1861—63 Ignaz Hoser, 1863—78 Georg Schneid, 1878—79 Johann Leh­ner, 1879—1930 Josef Lehner, 1930—49 Witwe Kreszenz Lehner, 1949 ff. Bruno Schweizer und Anna geb. Weitmann, dann Leo Hinz und Anna geb. Schweizer. Geheimrat-Seitz-Weg 6 (Haus Nr. 53%x). Erbaut 1869. — 1869—97 Martin Hornung, 1897—1911 Fried­rich Hornung, 1911—14 Lorenz Spleiß, 1914—37 Maria Frick, 1937 ff. Dr. med. Ludwig Seitz, Univ. Prof. in Frankfurt a. M., dann (so 1976) Gertrud Kuhl, geb. Seitz; Dr. Walter Seitz, Elisabeth Seitz geb. Edele, Barbara Seitz, Dr. Hermann Seitz, Hedwig Seitz. 1982: Edeltraud Denk.

Geheimrat-Seitz-Weg 8 (Haus Nr. 65). Erbaut 1922. 1921 kauft Dr. med. Ludwig Seitz in Frankfurt den Grund. Dann Seitz'sche Erben.

Hauptstr. 1 (Haus Nr. 78). Erbaut 1927. — 1927—47 Ludwig Maaß, 1948 Emma Maaß, dann Georg Meyer und Johanna geb. Eberhardinger.

Hauptstr. 3 (Haus Nr. 89). Erbaut 1936. 1937 ff. Geschwister Eberhardinger, dann Johanna Meyer, geb. Eberhardinger. 1982: Johanna Mayer.

Hauptstr. 5 (neugeschaffene Haus Nr. 1 von 1903). Erbaut 1903. -1903—27 Josefa Mayer, 1927 ff. Tochter Sofie Mayer, dann Ehefrau von Josef Eberhardinger, dann Ludwig Eberhardinger.

Hauptstr. 7 (Haus Nr. 53%2). Erbaut 1878. 1878—86 Witwe Genovefa Schwegler, 1886—1907 Erben Schwegler, 1907—28 Anton bzw. Kreszenz Schwegler, 1929 Josef und Ehefrau Kreszenz Schwegler, dann Johann Müller.

Hauptstr. 8 (Haus Nr. 80). Erbaut 1932. — 1932—37 Sylvester Maier, 1937 ff. Witwe Anna Maier, dann Xaver Baldenegger.

Hauptstr. 9 (Haus Nr. 53%6). Erbaut 1851. — 1851(52)—53 Elisabeth Selg, 1853—90 Josef Rueß bzw. Genovefa geb. Selg, 1890—1911 Ottilie und Alois Rueß, 1911—26 Friedrich Hornung, 1926—50 Karl Schäffner, 1950 ff. Mathilde Renner geb. Schäffner.

Hauptstr. 11 (Haus Nr. 53%7). Erbaut 1850. — 1850(52)—77 Raimund Maisch, 1877—1906 Matthias bzw. Elisabeth Walk, 1906—38 Franz bzw. Maria Walk, 1938 ff. Karl Walk.

Hauptstr. 13 (Haus Nr. 53'/2). Erbaut ca. 1841, wohl abgebrannt, da Neubau 1848. — Von Ignaz Mühleisen, urspr. Bräuer und Wirt, dann Söldner (oo I. 1810 Cäcilia Freiin Tänzl von Trazberg, oo II. 1825 Maria Trey) erhält 1841 das Grundstück der Sohn Max Mühleisen, Schreiner. 1844—51 Benedikt Siffermann, 1851—95 Ignaz bzw. Maria Egner, 1895—1931 Niko­laus bzw. Adelheid Egner, 1931—41 August Egner, 1941 ff. Witwe Berta Egner.

Hauptstr. 15 (Haus Nr. 53%4). Erbaut 1844. — 1844—49 Lorenz Müller, 1849—86 Josef Gansler, 1886—1925 Johann Gansler, 1925 ff. Josef Baur und Karoline geb. Gansler. 1982: Gertrud Schieß.

Hauptstr. 16 (Haus Nr. 67). Erbaut 1923. — 1923—31 Franz Spiegler, 1931 ff. Eleonore und Josefa Spiegler, dann Eleonore Harder und Sophie Harder. Hauptstr. 17 (Haus Nr. 53%8). Erbaut 1851. — 1851(52)—81 Johann Lehner d. Ä., 1881—84 Johann Lehner d. J., 1884—90 Wilhelm Lehner, 1891—1933 Witwe Kreszenz Lehner, und 1891—1932 deren II. Ehemann Johann Schweizer, 1933 ff. Bruno Schwei­zer, dann Ludwig Schweizer und Mechtilde geb. Haas.

Hauptstr. 18 (Haus Nr. 53¼). Erbaut 1845. — 1845(52)—95 Heinrich Dörfeld, Chirurg (t 1892) bzw. Witwe Anna Dörfeld, 1895—99 Gustav Dörfeld, Priva­tier in Neu-Ulm, 1899-1931 Julie Hach (Tochter des Dr. Michael Hach in Pfaffenhofen u. der Julie geb. Dirr), die 1905 den Joh. Nep. Hornung, Lehrer in München, heiratete. 1931 ff. Eleonore Hach, dann Birgit Münsterer geb. Hermann.

Hauptstr. 19 (Haus Nr. 53¼a). Erbaut 1851. 1851(52)—84 Engelbert bzw. Marianne Stegmann, 1884—1923 Raimund Bolkart (oo Anna Stegmann), 1923—39 Richard Eberhardinger (t 1937) und Therese geb. Bolkart, 1939—51 Josef Holl, 1951 ff. Witwe Josefa Holl, dann Rolf und Elli Bühler.

Hauptstr. 20 (Haus Nr. 1'A seit 1904 1 %4). Erbaut 1892. 1892—1900 Johann bzw. Elisabeth Hornung, 1900—09 Theres Schönberger, 1909—38 Maria Schlienz in Volkertshofen, 1938 ff. Ignaz Schlienz in Volkerts­hofen. 1982: Franz Xaver Spleiß.

Hauptstr. 21 (Haus Nr. 53¼b). Erbaut 1884. — 1884—92 Marianna Stegmann, 1892—1918 Johanna Walter und Antonia geb. Stegmann, 1918 ff. Georg Dirr und Anna geb. Bolkart, dann Ludwig Dirr. — Zu diesem Anwesen gehört die Fläche des zwischen 1943/ 49 abgebrochenen ehem. Haus Nr. 53: Leerhaus beim Reindl. 1835: Wohnhaus und Wurzgärtl. 1798—1836 Michael Reindl, 1836—42 Johann Streitle, 1842—63 Marianne Ochs, 1863—75 Georg Fasold, 1875—78 Josef Geretshuber, 1878—1939 Balthasar Holl, 1943 Georg Dirr (s. o.).

Hauptstr. 22 (Haus Nr. 1¼). Erbaut 1899. — 1899—1913 Franz bzw. Katharina Mahler, 1913 ff.

Gemeinde Pfaffenhofen, dann Hugo Bausch und Frie­da geb. Schwegler.Textfeld: 107

Hauptstr. 24 (Haus Nr. 1%2). Erbaut 1855. - 1855-79 Michael Seitz, 1879-92 Johanna Hornung, 1893-26 Moritz Sailer, 1926 ff. Albert Sailer und Sofie geb. Schweiggart. 1982: Georg Walz.

Hauptstr. 25 (Haus Nr. 50). Sölde beim Wagner. - 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dache und Pfründhaus (Haus Nr. 51). - 1803-38 Michael Schwegler, 1838-79 Franz Anton Schwegler d. Ä. bzw. Witwe Genovefa, 1879-1913 Franz Anton Schwegler d. J., 1913 Franz Schwegler, dann Josef Schwegler und Maria geb. Mayer.

Hauptstr. 26 (Haus Nr. 54, seit 1904 neue Haus Nr. 1 ). Schulhaus. Erbaut 1856. Abbruch 1910. Aus der Fläche wird Garten. Nebenan 1909 Neubau. - Nach Fertigstellung der neuen Schulanlage verkauft an den Landkreis Neu-Ulm.

Hauptstr. 27 (Haus Nr. 49). Frühmeß-Benefiziaten­haus. 1835: Wohnhaus mit Stall und Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. - Seit März 1969 Ri­chard Reitzle und Antonia geb. Olma.

Hauptstr. 28 (Haus Nr. 2 bis 1861 mit dem Pfründhaus Haus Nr. 5'/2 = Hauptstr. 35). Äußere Tafernwirt­schaft mit Bräustatt und realer Taferngerechtigkeit. 1835: Wohnhaus, Bräustatt und Backofen, alleinste­hende Gaststallung, alleinstehendes Viehhaus mit dar-an gebauten Fruchtstadel, dann Hofraum. - 1830-61 Joh. Georg Mahler, 1861-90 Ludwig Mahler und Ehefrau Eleonora geb. Dirr, 1890-1917 Franz bzw. Katherina Mahler, 1917-26 Wilhelm Mahler, seit 1926 Bürger- und Engelbräu AG Memmingen. Aufgegan­gen in diesem Anwesen ist seit 1905 die ehem. Haus Nr. 2. Leerhaus beim Deubler. 1835: Wohnhaus und Hofraum. - 1833-45 Johannes Merz, 1845-47 Josef Eberle, 1848-65 Georg bzw. Maria Reindl, 1865-73 Joh. Georg Seufzger, 1873-1902 Franz bzw. Ottilie Schneid, 1902 Katharina Mahler (s. o.). Abbruch 1903.

Hauptstr. 29 (Haus Nr. 48). Ehem. Pfründhaus des Anwesens Haus Nr. 38 (= Römerweg 2). Erbaut 1815. - 1816-47 Anton Miller, 1847-58, Agatha Hor­nung, 1858-64 Franz bzw. Franziska Kern, 1864-94 Martin bzw. Ursula Kern, 1894-1900 Viktoria Rabus geb. Kern in Weißenhorn, 1900-07 Josef Faulhaber, 1907-10 Georg Wochenauer, 1910-30 Johann Mauser in München, 1930-42 Johann Schweizer, 1943 ff. Maria Lehner geb. Schweizer, dann Otto Lehner und Frieda geb. Helmer. - Zugehörig ist die ehem. Haus Nr. 47: Pfründhaus beim Schlosser. Erbaut 1815. - 1835: Wohnhaus und Stall unter einem Dach, dann kleines Wurzgärtl. - 1834-58 Franz Spann d. Ä., 1858-61 Franz Spann d. J., 1861-67 Seraphin Miller, 1867-73 dessen Erben, 1873-75 Kreszentia Herz, 1875-79 Elisabeth Hornung geb. Herz in Roth, 1879-93 Raimund Frick, 1893-1909 Viktoria Schön­berger, 1909-23 Johann bzw. Therese Jedelhauser. Von deren Erben an Lehner (s. o.) veräußert.

Hauptstr. 35 (Haus Nr. 5%2). Erbaut vor 1861 als Pfründhaus vor Haus Nr. 2 (= Hauptstr. 28). - Bis 1885 Joh. Georg Mahler. 1885-1944 Walburga geb. Mahler, Ehefrau des Generalleutnants Wilhelm Köhl. Erbfolge 1944: '/6 Franz Köhl in Nürnberg; V6 Georg Köhl in Rastatt (später Landrat in Neu-Ulm); %6 Eleonore Köhl, Klostername Maria Isabella, in Dürr­lauingen; '/6 Maria geb. Köhl, Ehefrau von Bonifacius Seipelt, Lehrer damals in Garossen in Westpreußen; zusammen'/6 die in Kaiserswalde, Kreis Habelschwert damals wohnhaften Geschwister Köhl (Ludwig * 1925, Hermann * 1930 (genannt nach seinem t Onkel, dem Ozeanflieger), Maria * 1926, Walter * 1936); zusammen V6 die Geschwister Rueß in Pfaffenhofen (Barbara " 1924, Franz * 1925, Hermann " 1928 (wie oben), Christiane " 1929, Zwillinge Maria Eleonore und Eleonore Maria " 1938). Das Anwesen erwarben Herbert Schmiedl und Gabriele geb. Gutter.

Hauptstr. 37 (Haus Nr. 4). Hofgut. - 1835: Wohnhaus und Stall unter einem Dache, alleinstehende Backkü­che, alleinstehender Stadel mit darangebauter Holz­hütte, dann Hofraum. - 1825-56 Joh. Georg Wolf, Bürgermeister, t in München 1856 als Landtagsabge­ordneter; 1856-66 Witwe Marianne Wolf, 1866-75 Sohn Wilhelm Wolf (zieht nach Erbishofen und geht dann 1883 nach Amerika), 1875-77 (mit 51,59 Tag-werk) Franz Seitz und Ludwig Mahler; 1877-78 (nur-mehr Haus und Garten) Raimund Maisch, 1878-1911 Johann Groß, Seiler; 1911-19 Franz Inhofer, 1919-50 Johann Lehner und Helene geb. Inhofer, 1950 ff. Wilhelm Lehner.

Hauptstr. 38 (Haus Nr. 62). Erbaut 1913, - 1913-34 Matthäus bzw. Walburga Bischof, 1934-46 Anna Bi­schof, 1946 ff. Walburga geb. Bischof, Ehefrau des Joh. Baptist Lohr, dann Vollmar Fischer und Barbara geb. Hoernig. 1982: Kath. Kirchenstiftung.

Hauptstr. 40 (Haus Nr. 75). Erbaut 1926. - 1926 ff. Jakob Mahler, dann Helmuth Mahler.

Hauptstr. 41 (Haus Nr. 4'/). Erbaut 1866. - 1866-73 Witwe Marianne Wolf, 1873-84 Johann Hornung, 1884-1919 Johann Lehner, 1919-27 Franz Lehner, 1927-30 Johann Sailer, 1930 ff. Anton und Therese Briechle, dann Walter Seitz.

Hauptstr. 42 (Haus Nr. 71). Erbaut 1925. - 1925 ff. Tierarzt Georg Eberle, dann Isabella Neuhäuser geb. Eberle.

Hauptstr. 43 (Haus Nr. 66). Erbaut 1922. — 1922—41 Josef Rembold, 1941 ff. Witwe Magdalena Rembold, dann Karl Duft und Marianne geb. Harsch. Hauptstr. 46 (Haus Nr. 76) Erbaut 1927. — Michael Miller überschreibt 1928 der Ehefrau Barbara Miller. Dann Alfred Miller. — 1931—35 befand sich dabei der vom Bürger- und Engelbräu 1931 gekaufte Sommer­keller Plan Nr. 151'V22. Er wurde am 2. 7. 1935 um 360 M verkauft an Hermann Köhl, Hauptmann a. D. in Berlin-Tempelhof, Schönburgstr. 12. 1982: Alfred Miller.Textfeld: 108

Hauptstr. 48 (Haus Nr. 84). Erbaut 1932. — 1932—50 Josef Mayer, 1950 ff. Witwe Genovefa Mayer, dann Maria Graf geb. Mayer.

Hauptstr. 54 (—). Erbaut 1949. — 1949—51 Karl Walk (Haus Nr. 14), 1951 ff. Hans Schwarz, dann Juliana Schwab geb. Schmutz.

Hermann-Köhl-Str. 3 (Haus Nr. 2%2). Erbaut 1913. — Bis 1917 Katharina Mahler (Haus Nr. 2). 1917 ff. Wilhelm Mahler, dann Gerhard Liebsch. Hermann-Köhl-Str. 5 (HausNr. 86). Erbaut 1934. — 1934—50 Julius Emminger, 1950 ff. Witwe Genovefa Emminger, dann Berta Ellert geb. Emminger. Hermann-Köhl-Str. 6 (Haus Nr. 68). Erbaut 1923. — 1923—29/32 Moritz Sailer (Haus Nr. 1%2), 1929/32 ff. Anton Sailer.

Hermann-Köhl-Str. 19 (Haus Nr. 87). Erbaut 1936 (bei gleichzeitigem Abbruch des ehem. Sommerkel­lers) durch Hermann Köhl, Hauptmann a. D. in Berlin-Tempelhof, 1939 ff. Witwe Elfriede Köhl, dann Dr. Johannes Schmidt und Ruth geb. Beutler.

Holzschwanger-Str. 1 (Haus Nr. 77). Erbaut zunächst als Lagerhaus 1926, vergrößert 1937. — 1926(30) ff. Darlehenskassenverein Pf., dann Raiffeisenbank Pf. 1982: Franz Wimmer.

Holzschwanger Str. 2 (Haus Nr. 14). Sölde beim Bruckmetzger. 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel un­ter einem Dache, alleinstehende Holzhütte, Hofraum u. Wurzgärtchen. — 1823—35/36 Josef Holl, 1835/ 36—43 Ignaz Mühleisen, 1843—54 Leonhard Kast, 1854—83 Joh. Nepomuk Selg, 1883—1928 Conrad Selg (Abbrand u. Wiederaufbau 1892), 1928 ff. Alois Uhl (u. I. Frau Babette Selg), dann Alois Uhl und Elisabeth geb. Lutz.

Holzschwanger Str. 3 (Haus Nr. 57). Erbaut 1861/62. — 1861—70 Nikolaus Wolf, 1870—1903 Johann Danner, 1903—38 Matthäus Dirr, 1938 ff. Johann Betz und Anna geb. Dirr.

Holzschwanger Str. 4 (Haus Nr. 93). Schalthaus 1932, Wohnhaus 1938 erbaut. — 1931/37 ff. Bayer. Elektrizi­tätswerke AG München. 1982: Lechwerke Augsburg. Holzschwanger Str. 6 (Haus Nr. neu 42). Erbaut 1921. — 1921—33 Franz Hornung (Haus Nr. 42%), 1933—50 Magdalena Spiegler geb. Hornung in Volkertshofen Haus Nr. 21 und Max Hornung in Ingolstadt, 1950 ff. Franz Josef Schmid, dann Juditha Schmid geb.Städele. Insel 2. Sölde beim Barbierer. 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dach, dann Hofraum. Ab­bruch u. Neubau 1836/37. — 1823—52 Alois Selg, Bader u. Chirurg, 1852—64 Rudolf Friedrich bzw. Witwe Barbara Sick, 1864—1910 Leonhard Leiner (u. bis 1904 Walburga geb. Aubele), 1911—17 Euphrosina Leiner, 1918—33 Lorenz bzw. Josefa Inhofer, 1933—34 Sophia Birkle geb. Inhofer, 1934 ff. Dionys und Maria Bern­hard, dann Marktgemeinde Pfaffenhofen.

Insel 3 (Haus Nr. 24). Halbes Leerhaus zum Zimmer­meister. Erbaut 1795. (Die andere Hälfte ehem. Haus Nr. 25 seit 1861 wieder hierher gezogen). 1835: Wohnhaus, Hofraum u. Wurzgärtl. -1795—1835 Ott­mar Miller, 1835—45 Lorenz Miller (Müller), 1845—71 Joh. Nep. Sellmann, 1871—92 Simon bzw. Marianna Harder, 1892—97 Josef Birk, 1897—1906 Moritz Stem­pfle (1898 Umbau u. Einrichtung einer Bäckerei), 1906—35 Julius Emminger, 1935 ff. Meinrad Stetter.

Seit 1861 wieder zugehörig: ehem. Haus Nr. 25. Halbes Leerhaus zum Zimmermeister. 1835: Wohn-haus, Hofraum u. Wurzgärtl. 1818—41 Xaver Baur, 1841—42 Carl Ludwig Frey, 1842—44 Nikolaus Wolf, 1844 Schullehrer Bernhard Wieland, 1844—49 Sohn Franz Wieland, 1849—61 Raimund Maisch (Abbruch des Gebäudes vor 1861), 1861 Joh. Nep. Sellmann (s. o.).

Kirchplatz 1 (Haus Nr. 45). Leerhaus beim Tauber. 1835: Wohnhaus mit Pfründstübel unter einem Dach. 1832—38 Johann Göttinger, 1838—66 Joh. Nep. Nübling, 1866—72 Leonhard Glogger, 1872—1905 An­dreas Degenhart, 1905—41 Josef Stempfle (1906 Ab­bruch u. Wiederaufbau), 1941—47 Maria Stempfle, 1947 ff. Alois Wöhrle und Maria geb. Stempfle, dann Martin Wöhrle und Erika geb. Willbold.

Kirchplatz 2 (Haus Nr. 5). Sölde beim Maler. 1835: Wohnhaus, Stall u. Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. — 1834—64 Friedrich Spann, Krämer, 1864—1912 Sigmund Oberbigler (1864 Neubau), 1913—34 Georg bzw. Katharina Munkenast, 1934 ff. Maria Munkenast, dann Josefa Pischetsrieder geb. Munkenast. 1982: Schneider'sche Erben.

Kirchplatz 3 (Haus Nr. 37). Sölde beim Kirchenbauer mit Bäckereigerechtigkeit (die aber 1835 wegen Nicht-betrieb seit mehr als 10 Jahren als erloschen betrachtet wird). 1835: Wohnhaus u. Stall unter einem Dache, alleinstehender Stadel, 2 Hofräume u. kleines Wurz­gärtl. 1834—77 Martin Hofmaier, 1877—82 Friedrich Hofmaier, 1882—1920 Matthäus Rüggenmann bzw. Sofie geb. Hofmaier, 1920 ff. Wilhelm Rüggenmann, dann Anna Krumbacher geb. Rüggenmann.

Kirchplatz 4 (Haus Nr. 6) Pfarrhaus (Pfarrwiddum). 1835: Wohnhaus, alleinstehender Stadel mit Stall unter einem Dache, alleinstehende Backküche, alleinstehen­der Schweinstall, Hofraum. Nach 1978 erfolgtem Verkauf an die Marktgemeinde (Besitzübergang 1. 1. 1979) im Juni 1981 abgebrochen.Textfeld:

Kirchplatz 5 (Haus Nr. 44). Sölde beim Huckler. 1835: Wohnhaus, Stall u. Stadel unter einem Dache, dann Wurzgärtchen. — 1830—74 Philipp Glöckler, 1874—1916 Johann Glöckler, 1916—47 Philipp d. Ä.(Krämer u. Landwirt) bzw. Euphrosina Glöckler, 1947 ff. Philipp Glöckler d. J., dann Witwe Anna Glöckler geb. Kuhn.

Kirchplatz 6 (Haus Nr. 7). Schul- und Mesnerhaus. 1835: Schulhaus und Mesnerwohnung mit Stall und Stadel unter einem Dache, Hofraum und Wurzgärtl vor dem Haus. Wurde aufgrund Vertrags vom 29. 10. 1904 der Pfarrkirchstiftung überlassen. Es war seit 1856 nurmehr Lehrerwohnhaus gewesen. Später Ver­kauf an die Marktgemeinde, die darin ihre Gemeinde­kanzlei (Rathaus) bis 1977 hatte, September 1977 Abbruch.

Kirchplatz 7 (Haus Nr. 43). Kath. Pfarrkirche St. Martin. 1835: Kirche und Kirchhof. Eigentum der Kirchenstiftung.

Kirchplatz 8 (Haus Nr. 8). Innere Tafernwirtschaft mit realer Taferngerechtigkeit. 1835: Wohnhaus mit dazugehörigem alleinstehenden Stadel mit Stall unter einem Dache, alleinstehendes Bräuhaus mit daran gebautem Backofen, alleinstehende Holzhütte mit Schweinstall, dann Hofraum. Dazugehöriges ehem. Urspringisches Söldgut ehem. Haus Nr. 9, 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dach. Später abgebrochen und dafür eine Stallung errichtet. — 1828—56 Michael Seitz (aus Ellzee), 1856—94 Franz Seitz, 1894—1934 Rudolf Seitz d. Ä., 1934 ff. Rudolf Seitz d. J., dann Walter Seitz, und Sophie geb. Bauder. Kirchplatz 9 (Haus Nr. 42). Mohrenhansenbauer. 1835: Wohnhaus u. Stall unter einem Dache, alleinste­hender Stadel, alleinstehende Holzhütte, alleinstehen­de Backküche, dann Hofraum. — 1821—45 Michael Wolf, 1845—73 Lorenz Hornung bzw. Elisabeth geb. Wolf, 1873–84 Matthäus Hornung, 1884 Witwe Anto­nia Hornung geb. Adae (seit 1885 mit ihrem II. Mann (Bruder des I.)) Erhard Hornung, 1891–1921 (ein dritter Bruder) Franz Hornung, 1921–49 Johann Hor­nung, 1949 ff. Franz Hornung und Mathilde geb. Klügl.

Kirchplatz 11 (Haus Nr. 9%2). Erbaut 1892/94. – 1892–1923 Franz bzw. Josefa Seitz, 1923 ff. Rudolf Seitz, dann Walter Seitz und Sophie geb. Bauder. Marienfriedstr. 1 (Haus Nr. 3). Halbes Leerhaus (so 1831–80, vorher und nachher: ganzes Haus).

1835: Hausanteil, welcher, neben der mit Haus Nr. 31/2 gemeinschaft­lichen Benutzung und Unterhaltung des Aus- und Einganges, des oberen und unteren Hausganges, der Stiege und des Brunnens, zu ebener Erde aus der Wohnstube und Küche linker Hand, im oberen Stock aus 2 Kammern, dann aus der vorderen Hälfte vom Kornboden und aus der vorderen Hälfte vom oberen Laubengang besteht.

1821–56 Simon Raumiller, 1856–61 Josef Raumiller, 1861–64 Conrad Wolf, 1864–71 Anton Göttinger und 4 Schwestern, 1871–80 Bernhard Rommel, 1880–83 Margaretha Kalbrecht, 1883–88 Rupert Kalbrecht, 1888–97 Josef Maier, 1897–1931 Georg bzw. Maria Schuler, 1931–38 August Vogg von Remmeltshofen, 1938 Johann Keller in Straß und Anna Kißling von Steinheim, dann Matthias Fitzel. 1831—80 faktisch, bis 1924 grundbuchlich war vom Anwesen getrennt Haus Nr. 31/2. Halbes Leerhaus.

1835: Hausanteil, welcher, neben der mit Haus Nr. 3 gemeinschaftli­chen Benutzung und Unterhaltung des Aus- und Einganges, des oberen und unteren Hausganges, der Stiege und des Brunnens, noch bestehet zu ebener Erde aus der Wohnstube und Küche rechter Hand, im oberen Stock aus 2 Kammern, dann aus der hinteren Hälfte vom Kornboden und aus der hinteren Hälfte vom oberen Laubengang.

1821–31 Simon Raumiller, 1831–44 Peter Stegmann'sche Kinder, 1844–51 Engelbert Stegmann, 1851–77 Franz Reißer, 1877–83 Margaretha Kalbrecht. Weitere Besitzer s. o.

Marienfriedstr. 2 (Haus Nr. 58). Erbaut 1864. – 1864–1902 Josef Raumiller (Haus Nr. 3), 1902–14 Franz Zeh, 1914 ff. Xaver und Maria Kling, dann Karoline Ostwald geb. Kling.

Molkereiweg 1 (Haus Nr. 13). Sölde beim Sattler. — 1835: Wohnhaus mit Stall unter einem Dache, allein-stehender Stadel, dann Hofraum und Wurzgärtl. — 1826—44 Michael Lehner'sche Relikten, 1844—53 Jo­hann Lehner (1852 wird die Hälfte des Wohnhauses abgetrennt und als Haus Nr. 13%2 verkauft), 1853—64 Lorenz Miller, 1864–99 Josef Schlander, 1899—1904 Viktoria Hofmaier, 1904–07 Kreszenz Preißinger, 1907–16 Johann Glöckler, 1916–48 Glöckler'sche Er­ben, 1948–49 Johann Glöckler in Berg Haus Nr. 71/2, 1949 ff. Jakob und Sofie Koch, dann Adnan Fakioglu und Ehefrau Safiye geb. Nahit. 1982: Ahmet Kirindi. Molkereiweg 2 (Haus Nr. 10). Sölde beim Schmied. 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dache, alleinstehende Holzhütte, alleinstehende Backküche, dann Hofraum. — Dabei bis 1858 Abbruch ehem. Haus Nr. 11: Schmiedstatt. – 1817–54 Andreas Walter, 1854–73 Leonhard Kast, 1873–1908 Nikolaus bzw. Barbara Wolf (1878 Abbruch u. Neubau des Wohn­hauses), 1908—19 Johann Danner und Magdalena geb. Wolf, 1919–23 Matthäus Spiegler, 1923 ff. Max Dan­ner in Luippen, dann Max Bischof und Emma geb. Danner.

Molkereiweg 3 (Haus Nr. 131/2). Entstanden 1852 durch Abtrennung des halben Wohnhauses von Haus

Nr. 13 (s. o.). — 1852—71 Crescentia Maier, 1871—96 Erben Maier, 1896—1915 Kreszenz Preißinger geb. Prötzel, 1915—37 Leonhard Prötzel, 1937—41 Leo Hampp, 1941 ff. Witwe Eleonore Hampp, dann Wal­ter Hampp und Maria geb. Dienes.

Molkereiweg 4 (Haus Nr. 10'/). Erbaut 1869. — 1869—74 Max Mühleisen, 1874—93 Johann Walter, 1893—1932 Otto Eckle, 1932 ff. Georg Eckle und Viktoria geb. Langenwalter .

Molkereiweg 7 (Haus Nr. 10%). Erbaut 1870. — 1870—87 Ferdinand bzw. Viktoria Zaiser, 1888—1902 Johann Schlienz, 1902—11 Monika Regenbogen, 1912—51 Michaela und Anna Hornung aus Erbishofen, 1951 ff. Sebastian Hornung in Erbishofen Haus Nr. 18, dann Julius Fitzel und Margarethe geb. Lubrich. Molkereiweg 9 (Haus Nr. 10'/4). Erbaut 1875. — 1875—87 Theres Walter, 1887—94 Viktoria Rau, 1894—1930 Sophia Hornung, 1930 ff. Matthäus Hor­nung in Neu-Ulm, dann Rudolf Werwein und Johan­na geb. Sobola.

Molkereiweg 11 (Haus Nr. 10%7). Erbaut 1901. — 1901—15 Max bzw. Walburga Schweiggert, 1915—39 Euphrosina geb. Schweiggert, verwitw. Brucker und II. Ehemann Josef Heilmeyer, 1939—50 Wilhelm Kieb­ler, 1950 ff. Alfons Schädler, dann Witwe Magdalena Schädler geb. Bertele.

Molkereiweg 12 (Haus Nr. 95) Erbaut 1945. — 1942/45 ff. Josef Luppold.

Molkereiweg 13 (Haus Nr. 10V8). Erbaut 1903. — 1903—17 Ignaz Harder d. Ä., 1917—23 Ignaz Harder d. J., 1923 ff. Walburga Harder, dann Anna Harder. Molkereiweg 14 (Haus Nr. 72). Neues Molkereige­bäude erbaut 1925 durch die Molkereigenossenschaft, dann Wilhelm Egle GmbH. 1982: Dr. Karl Richt­mann.

Molkereiweg 15 (Haus Nr. neu 11). Erbaut 1906. — 1905/06—18 Wilhelm Wolf, 1918—49 Matthäus Schätz­thauer, 1949 ff. Barbara Miller geb. Fischer, dann Hort Hommel und Emmy geb. Miller.

Molkereiweg 16 (—). Erbaut 1947. — 1947—50 Rudolf Seitz (Haus Nr. 8), 1950 ff. Richard Günter, dann Frieda Pfender geb. Plaschke.

Molkereiweg 19 (Haus Nr. 11'/2). Erbaut 1911. — 1911—22 Erhard Hornung, 1922—41 Johann Hornung, 1941 ff. Witwe Maria Hornung, dann Franz Hornung und Mathilde geb. Klügl.

Molkereiweg 21 (Haus Nr. 111/3). Erbaut 1911. — 1911—13 Anton Schätzthauer, 1913 ff. Johann Schätz­thauer, dann Hans Schätzthauer.

Molkereiweg 23 (Haus Nr. 11 %4). Erbaut 1911. — 1911—15 Anton Schätzthauer, 1915—23 Johann Walter, 1923—35 Matthias Uhl in Berg, 1935 ff. Witwe Juliane Müller in Volkertshofen Haus Nr. 31, dann Irmgard Müller.

Molkereiweg 29 (—). Erbaut 1949. — 1949—51 Rudolf Seitz (Haus Nr. 8), 1951 ff. Witwe Berta Leibing. 1976: Christian Kiefer und Johanna geb. Rieger, zu­sammen mit Irmgard Hartmann geb. Kiefer. Molkereiweg 37 (Haus Nr. 12). Ölmühle. 1835: Wohnhaus mit Öl- und Trendelmühle unter einem Dache, alleinstehende Stadel und Stallung unter einem Dache samt daran gebautem Schweinstall, alleinste­hendes Viehhaus, Hofraum. — Personelle Säg- und Ölmühlgerechtigkeit. — 1824—36 Johann Rueß, 1836—57 Anton bzw. Adelheid Rueß, 1857—95 Philipp bzw. Anna Rueß, 1895—98 Franz Rueß, 1898—1903 Rudolf Seitz (1899 wird Mahlmühle und Schneidsäge erwähnt, 1902 alles abgebrochen außer dem Wohn-haus), 1903—09 August bzw. Magdalena Mayer, 1909—18 Franz Wagner, 1918—57 wieder Rudolf Seitz, 1957 ff. Johann Böhm und Pauline geb. Pecho. Römerweg 1 (Haus Nr. 36) Leerhaus beim Baronen­metzger. Der ehem. Stadel wurde 1811 zum Wohn-haus umgebaut: 1835: Wohnhaus mit Stall unter einem Dache und kleines Wurzgärtl. — 1811—55 Johann Seck­ler (oo I. 1804 Marianna Freiin Tänzl von Trazberg, 00 II. 1822 Marianna Ochs, oo III. 1827 Kreszenz Kir­cher), 1855—81 Sohn Conrad Seckler (* 1829), 1881—87 Georg Seckler, 1887—1919 Witwe Anna Seckler und ihr II. Ehemann Georg Konrad, 1919—22 Josef Seck­ler, 1922—51 Witwe Eleonore Seckler (seit 1926 mit ihrem II. Ehemann Anton Rapp), 1951 ff. Otto Spleiß und Aloisia geb. Seckler.

In Römerweg 1 ist seit 1890/94 aufgegangen die ehem. Haus Nr. 39, Sölde beim Vogt. 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dache, darangebauter Schweinstall, dann Hofraum. — 1810—35 Josef Uhl, 1835—42 Schullehrer Bernhard Wieland, 1842—49 Ste­phan Böhm, 1849—61 Georg Bartner, 1861—88 Martin bzw. Maria Zeller, 1888—90 Gottlieb Eberle, 1890—1919 Georg Konrad und Ehefrau Anna früher verwitw. Seckler (s. o.). Das Wohnhaus brannte 1894 ab. Auf dessen Platz wurde der Stadel für Haus Nr. 36 erbaut.

Römerweg 2 (Haus Nr. 38). Sölde beim Schuhmacher. 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. (1815—47 gehörte auch hierher das Pfründhaus Haus Nr. 48 = Hauptstr. 29). — 1816—36 Anton Müller, 1836—47 Bernhard Wolf, 1847—54 Josef Springer, 1854—83 Andreas Birk, 1883—1923 Gottfried bzw. Barbara Schwegler, 1923 ff. Franz Schwegler, dann Günter Backeler und Hermine geb. Spleiß.

Römerweg 3 (Haus Nr. 35). Sölde beim Schlosser. 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dache, Hofraum und kleines Wurzgärtl. — 1834—39 Johanna verwitw. Hart und ihr II. Ehemann Franz Spann, 1839—79 Martin Vogg und Katharina geb. Hart, 1879–1913 August Vogg, 1913 ff. Georg Vogg, dann Juliana Zeislmair geb. Vogg.

Römerweg 5 (Haus Nr. 34). Sölde beim Mohrenhans (Gehörte bis 1825 als Nebenhaus zu Haus Nr. 42 = Kirchplatz 9, Mohrenhansenhof). 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. — 1825–58 Johann Zeh, 1858–91 Gertraud geb. Zeh, die 0o I. 1859 Franz Josef Mersch und oo II. 1868 Johann Voggesser, 1891–96 Witwer Johann Vogesser, 1896–1900 die Kinder, 1900–1918 August Voggesser, 1918 ff. Witwe Sofie Voggesser, 1982: Johann Thomas und Anna geb. Protze.

Römerweg 7 (Haus Nr. 32). Sölde beim Gnädigen. 1835: Das vordere halbe Wohnhaus, alleinstehender Stadel mit Stallung unter einem Dache, dann Ho­fraum. — Die Gräflich Fugger'sche Herrschaft ver­kaufte dieses ehem. Amtshaus 4. 5. 1773 an Josef Reichsritter von Hueber, t 27. 11. 1775. Dessen Witwe Maria Anna geb. Freiin von Syrgenstein (t 1794) brachte es 16. 1. 1776 ihrem II. Ehemann Franz Christoph Freiherrn Tänzl von Trazberg zu, der 1 9. 5. 1801. Erbinnen waren die 4 Töchter, Freiinnen Tänzl von Trazberg, deren Vormund der Graf, spätere Fürst Anselm Maria Fugger von Babenhausen war. Die Tochter Marianna heiratete den Metzger Johann Seckler aus Attenhofen. Maria Cäcilia den Landwirt und Bräuer Ignaz Mühleisen aus Autenried, Maria Maximiliane den kgl. Forstwart Josef Vanderburg in Oberroth, Maria Crescentia den späteren kgl. Gene­ralmajor Josef Wenzeslaus Ritter von Mann, Edler von Tiechler. — Das Anwesen Römerweg 7 erhielt Cäcilia Freiin Tänzl von Trazberg 1810 anläßlich ihrer Hoch-zeit mit Ignaz Mühleisen (verkauft 1841). 1841–77 Ignaz Bader, 1877–82 Josef Bader, 1882–87 Josef Kempter, 1888—1914 Paul Mayer, 1914—29 Josef May­er, 1929 ff. Josef Hartner. Das Nebenhaus ehem. Haus Nr. 33, Leerhaus beim Schlosser, kam 1853 (wohl abgebrannt, da Kaufpreis nur 149 fl.) wieder zu Haus Nr. 32 = Römerweg 7, nachdem es (hinteres halbes Wohnhaus) ca. 1822/33 davon wegveräußert worden war. — 1835: Wohnhaus und alleinstehende Holzhüt­te. -1833-40 Ignaz Sonntag, 1840–45 Heinrich Dör(r-)feld, Chirurg, 1845–53 Anton Harder, 1853 ff. Ignaz Bader (s. o.).

Raiffeisenstr., früher Rothweg 1 (Haus Nr. 41). Sölde beim Stegmetzger mit realer Metzgergerechtigkeit. 1835: Wohnhaus, Stall und Stadel unter einem Dache, dann Hofraum. — 1820—51 Martin Zeller, 1851—77 Lorenz Inhofer d. Ä., 1877—1921 Lorenz Inhofer d. J., 1921 ff. Josef Inhofer d. Ä., dann Josef Inhofer d. J. und Annemarie geb. Rapp.


Zur Raiffeisenstr. 1 gehört seit 1949 der Grund des ehem. Haus Nr. 40, Leerhaus beim Garnsieder (Sie-der). 1835: Wohnhaus und Stall unter einem Dache, alleinstehender Stadel, Hofraum u. Wurzgärtl. — 1808–52 Barbara verwitw. Schweigart und ihr II. Ehemann Matthäus Schweizer, 1852–54 Joh. Nep. Selg, 1854–64 Andreas Walter, 1865–71 Damian Braun, 1871–79 (mit 1 Jahr Unterbrechung) Joh. Nep. bzw. Walburga Sellmann, 1879–1902 Georg bzw. Sofie Schneid, 1903–12 Jakob Doser, 1912–20 August bzw. Apollonia Vogg, 1920–39 Jakob bzw. Maria Jehle, 1939 ff. Josef Inhofer d. Ä. (s. o.). 1949 wird der „Abbruch vor mehreren Jahren” erwähnt.

Raiffeisenstr. früher Rothweg 2 (Haus Nr. 27). Mahl­mühle mit realer Mahlgerechtigkeit. 1835: Wohnhaus mit Mahlmühle, bestehend aus 3 Mahlgängen und einem Gerbgang unter einem Dache, alleinstehende Wasch- und Backküche, dann Hofraum hinterm Haus. – 1824–47 Christian Schirmer, 1847–54 Franz Paul Gossner, 1854–60 Matthias Bischof, 1860–75 Maximilian Dirr, 1875–86 Andreas Dirr, 1886–1903 Christian Maaß, 1903–40 Anna Maaß, 1940–47 Lud­wig Maaß, 1947—49 Berta Emminger (Haus Nr. 86), 1949—51 Emma Maaß (Haus Nr. 78), 1951 Spar- und Darlehenskassenverein Pf. (Abbruch 1957), dann Raiffeisenbank Pfaffenhofen a. d. Roth .

Raiffeisenstr., früher Rothweg 3 (Haus Nr. 31). Hal­bes Leerhaus beim Nagelschmied. 1835: Wohnhaus und alleinstehende Kohl(en)hütte. (bildete zusammen mit Haus Nr. 30 ein Haus). — 1828—77 Josef Wagner, 1877–1932 Georg bzw. Anna Wagner, 1932–49 Regi­na Riedele in Balmertshofen Haus Nr. 4'/z, 1949 ff. Josef Gebhard.

Raiffeisenstr., früher Rothweg 4 (Haus Nr. 28). Leer-haus beim Grüner. 1835: Wohnhaus mit Holzstall unter einem Dache, dann Hofraum. – 1834–76 Micha­el Zanker, 1876–92 Kreszenz Wagner, 1892–96 An­dreas bzw. Anna Wagner, 1896–1911 Josef Anton Geretshuber, 1911 ff. Lorenz Spleiß und Maria geb. Kienle, (1933 Abbruch und Neubau), dann Heinrich Spleiß und Maria geb. Erhard.

Raiffeisenstr., früher Rothweg 5 (Haus Nr. 30). Hal­bes Leerhaus beim Seifensieder. Erbaut 1817. 1835: Wohnhaus und Wurzgärtl. (Bildete ursprünglich ein Haus zusammen mit Haus Nr. 31). – 1817–64 Konrad Reutter (t 2. 9. 1864 als Gemeindediener), 1864–69 Adam Seitz, 1869–73 Gustav Sander, 1873–76 Bern­hard Kalbrecht, 1876–91 Sebastian Danner, 1891–97 Viktoria Schreiber, 1897–1910 Michael Rabus, 1910—50 Johanna geb. Grathwohl (seit 1920 Ehefrau des Narziß Hafner), 1950 ff. Witwer Narziß Hafner, dann Franz Grathwohl. 1982: Helmut Zimmermann. Raiffeisenstr., früher Rothweg 13 (Haus Nr. 29).

Leerhaus beim Gottlieb. Erbaut 1820. 1835: Wohnhaus und Wurzgärtl. — 1820—36 Joh. Nep. Gottlieb, 1836—42 Erben Gottlieb, 1842—44 Franz Josef Miller, 1844—54 Peter Saumweber, 1854—56 Anton Miller, 1856—58 Karl Stahl, 1858—68 Martin Hornung, 1868—72 Anton Hornung, 1872—78 Franz Müller, 1878—1908 Bartholomäus bzw. Walburga Zwiebel, 1908—23 Max Zwiebel, 1923—37 Jakob Eberle in Diepertshofen, 1937 ff. Anna Eberle. 1982: Eberle'sche Erben.

Raiffeisenstr., früher Rothweg 15 (Haus Nr. 29'/3). 1933 Abbruch des bish. Stadels und Wohnhaus-Neu­bau. -1931/33 ff. Josef Kirschenhofer, dann Kreszenz Kirschenhofer geb. Braun.

Raiffeisenstr., früher Rothweg 19 (Haus Nr. 291/2). Erbaut 1850. — Gemeinde Pfaffenhofen, dann 1852—76 Stephan Böhm, 1876—79 Bernhard Kalbrecht, 1879—81 Theres Schmid, 1881–92 Maria Anna Vogg (Ehever­trag 1888 mit Joh. Martin Biehler), 1892–1935 Eu­phrosine Sauter, 1935 ff. Erben Sauter, dann Kreszen­tia Rotter geb. Jakob.

Raiffeisenstr., früher Rothweg 21 (Haus Nr. 29%4). Erbaut 1855. — 1855/58—66 Kreszentia Seckler, 1866—92 Josef Seckler, 1892—1911 Matthäus Inhofer aus Hirbishofen, 1913–49 Johann Eberle in Dieperts­hofen, 1949 ff. Witwe Walburga Eberle, dann Johann Eberle und Lotte geb. Janischowski.

Schulstr. 1 (Haus Nr. 29'/5). Erbaut 1906. – 1906–09 Matthäus Rüggenmann, 1909–26 Matthilde geb. Rüg­genmann, Ehefrau von Karl Schäffner (Ehevertrag 1913), 1926 ff. Marktgemeinde Pfaffenhofen. 1976: Franz Wölki und Theresia geb. Ederle.

Schulstr. 2 (Haus Nr. 94). Erbaut ca. 1946 – 1946 ff. Maria Holl, dann Günter Schuster und Ruth geb. Müller.

Schulstr. 3 (Haus Nr. 73). Erbaut 1925. – 1925(26)–51 Kreszenz Jedelhauser, 1951 ff. Ottilie Jedelhauser.

Schulstr. 5 (Haus Nr. 85). Erbaut 1932. – 1932–50 Josef Rauh, 1950 ff. Theresia Stölzle geb. Rauh.

Schulstr. 7 (Haus Nr. 83). Erbaut 1932. – 1932 ff. Adalbert und Maria Hornung, dann Helmut Hornung und Hermine geb. Bissinger.

Schwesternweg 2 (Haus Nr. 46). Hofgut (Höflesbau­er). 1835: Wohnhaus und Stall unter einem Dach, alleinstehender Stadel, dann Hofraum. – 1822–38 Ida Klotz und deren I. Ehemann Josef Dirr, 1838–63 mit dem II. Ehemann Simon Harder, 1863—71 der Witwer Simon Harder, 1871—73 Philipp Rueß, Ölmüller, und Matthäus Zeller, Ökonom, 1873—92 Gustav Sander, 1892—1916 Wolfgang bzw. Walburga Koch, 1916—40 Aluf Aarestrup, Kapitän der Dänischen Marine, bzw. Eleonore geb. Stempfle (1921 Wohnhausneubau), 1940 ff. Tochter Maria Eleonore Aarestrup in Farum (Dänemark), dann Dagmar Aarestrup. Schwesternweg 3 (Haus Nr. 79). Erbaut 1930. — 1930 ff. Josef Geretshuber, dann Anna Stetter. Schwesternweg 5 (Haus Nr. 81). Erbaut 1932. – 1932 ff. Johann Kast, dann Aloisia und Rosemarie Kast. 1982: Aloisia Jahn.

Schwesternweg 6 (Haus Nr. 70). 1925 Bau eines Schwesternheims. Eigentümerin: Krankenfürsorge des 3. Ordens in Bayern e. V. in München. Schwesternweg 7 (Haus Nr. 82). Erbaut 1932. — 1932—49 Johann bzw. Viktoria Sailer, 1949 ff. Anna Zuchhold geb. Inhofer. 

 

 

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