Die Gefallenen der Weltkriege

"Der größte Feind des Friedens ist das Vergessen"

Am 31. März 2005 übergab Bürgermeister Josef Walz dem Vorsitzenden des Veteranen- und Reservistenvereins Pfaffenhofen Josef Klemm einen Umschlag mit den Worten: "Der ist aus dem Nachlass von Ignaz Schlienz und ich denke er ist bei dir am besten aufgehoben". Der Inhalt waren Aufzeichnungen, die in den Jahren 1960 bis 1972 gesammelt wurden, um ein Gefallenenbuch der Pfarrgemeinde Pfaffenhofen zu erstellen. Ehrenbürger der Marktgemeinde und geistlicher Rat Martin Humpf hatte zusammen mit dem damaligen Vorstand des Veteranen- und Soldatenvereins Ignaz Schlienz diese Blätter gesammelt. Aus diesen Aufzeichnungen erstellte Josef Klemm ein Gefallenenbuch der Gemeinde, das er zum 125. Jubiläum des Veteranen- und Reservistenvereins der Marktgemeinde übergab. Dieses Gefallenbuch ist die Grundlage dieser Seiten. Diese sollen dauerhaft an die Gefallenen unserer Gemeinde erinnern und aufzeigen, dass hinter jedem Namen ein individuelles Schicksal, verlorene Hoffnungen und Chancen stehen.

 

 

Am Denkmal an der Kirche St. Martin zu Ehren der Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkrieges stehen 175 Namen. Hinter jedem Namen verbergen sich Schicksale. Schicksale der Menschen und deren Angehörigen, Freunden, Bekannten. Schicksale, die sich in unserem Ort zugetragen haben. Namen, in Stein gemeißelt. Die Gedenksteine sind ein Mahnmal, ein Mahnmal wider die größte Geisel der Menschen. Die Versuchung, Gewalt an die Stelle von Verständnis und Vernunft zu setzen.