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Amtseinführung Pfarrer Rimmel

Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde der neue Pfaffenhofener Pfarrer Reinfried Rimmel in sein Amt eingeführt. Zum Einzug in die übervolle Pfarrkirche St. Martin erklang der "Große Kurfürsten Reiter-Marsch". Mit Bezug auf die Tageslesung sagte Regionaldekan Markus Mattes in seiner Festpredigt, dass es für den Priester gelte den Menschen nicht von oben herab sondern auf Augenhöhe zu begegnen weil auch Christus sich zum Menschensohn gemacht habe. Jedoch, so Dekan Mattes weiter, brauche nicht nur die Gemeinschaft den Priester, sondern dieser benötige im Gegenzug auch die Unterstützung der Gemeinde. Dann könne gemeinsam im Gottesdienst und im Gemeindeleben erfahren werden, wie Gott dem Menschen „auf Augenhöhe“ begegne. Nach der Verlesung des bischöflichen Ernennungsdekrets führte er den neuen Pfarrer zu den wichtigsten liturgischen Orten in der Kirche: Taufbecken, Beichtstuhl, Ambo, Altar und Priestersitz. Vor dem Rundgang legte Pfarrer Rimmel das offizielle Versprechen ab, dass er seine Amtspflichten gewissenhaft und in Treue zu Kirche, Papst und Bischof erfüllen werde. Kirchenpfleger Matthias Braun überreichte ihm anschließend die Kirchenschlüssel und hieß ihn herzlich willkommen. Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem Bläserensemble aus Weißenhorn unter der Leitung von Peter Ströbele, dem gemischten Chor des Liederkranzes Pfaffenhofen mit Dirigentin Birgit Schaich und dem Gemeindegesang mit Orgelbegleitung von Michael Pintleger umrahmt. Musikalisch begleitet ging es nach den Dankesworten von Pfarrer Rimmel und der Einladung von Diakon Edwin Rolf zum Empfang ins Martinushaus. Dort erinnerte Kirchenpfleger Braun daran, dass sich die Gemeinde erst im Juli von Pfarrer Raimund Alker verabschiedet hatte der seinen Nachfolger als "Pfundskerl" gelobt hatte. Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Pfaffenhofen und Beuren, Bernhard Dirr, betonte, dass eine Gemeinde ihren Glauben nicht am Charme eines Pfarrers festmachen dürfe. Die Arbeit in den Gemeinden benötige ein festes Fundament. Eine glückliche Hand wünschte der evangelische Pfarrer Andreas Erstling dem neuen Pfarrer und bot ihm gute Zusammenarbeit in der Ökumene an. Rimmel sagte, er freue sich, seinen Dienst in der Gemeinde antreten zu dürfen. Sein Ziel sei es, Menschen zu Jesus zu führen. Das könne er jedoch nicht alleine tun. So, wie das Zusammenspiel der Glocken Menschen in die Kirche rufe, so sollte auch die Arbeit der Menschen einen gemeinsamen Klang ergeben.

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