Sprungziele

Aus Begeisterung wird Erfolg

Vier Jahre ist es her, dass bei einer Besichtigung durch den Bauausschuss Handlungsbedarf erkannt wurde. Nach zweijähriger Bauzeit war es nun so weit und das gelungene Gemeinschaftswerk konnte eingeweiht werden. Beim Festakt zeigte sich Kommandant Mathias Stölzle stolz auf das gemeinsam Erreichte. Vor zahlreichen Ehrengästen blickte er auf die Bauzeit zurück und meinte, dass leider nicht Alles nach Plan gelaufen sei und seitens der beteiligten Firmen auch viel Pfusch abgeliefert worden sei. Die örtlichen Handwerksbetriebe seien jedoch immer verlässlich gewesen. "Das verbaute Geld ist eine Investition in die Sicherheit der Bürger", fügte er hinzu und bedankte sich bei der Gemeinde für die Bereitstellung der Mittel. Als älteste , lebendigste und mutigste Bürgerinitiative die es gebe, bezeichnete Bürgermeister Josef Walz die Feuerwehr. Daher sei es selbstverständlich gewesen, den Um- und Erweiterungsbau auf den Weg zu bringen. Dass der Bau im Kostenrahmen geblieben sei, ist auch dem Einsatz vieler freiwilliger Helfer aus der Feuerwehr zu danken. 3500 Arbeitsstunden seien unentgeltlich geleistet worden, gab der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Max Schweiggart zu bedenken. Zudem hat der Verein 10870 € an Geldmitteln selbst aufgebracht. Zur Einweihung wünschte Pfarrer Georg Egger, dass "der gute Hirte" immer seine schützende Hand über das Haus halte. Die Ortsteilfeuerwehren schenkten eine Tafel mit den Wappen der Wehren. Im Namen der Vereine Pfaffenhofens übergab der stellvertretende Vorsitzende des Vereinsrings, Michael Pintleger, einen Geldbetrag für die hervorragende Jugendarbeit der Feuerwehr.

Beim Tag der offenen Tür hatte die Bevölkerung Gelegenheit das Haus und die Gerätschaften zu besichtigen und sich so einen Eindruck zu verschaffen. Am Nachmittag startete dann eine Serie von Vorführungen, die einen Einblick in die Aufgaben der Wehr gaben. Es wurde gezeigt, wie eine Person unter einem umgestürzten Baumstamm geborgen wird, das Löschen eines Kleinbrandes war zu bewundern, der Einsatz der Rettungsschere und des Schaumlöschers zeigte die Vielseitigkeit und den hohen Kenntnisstand der jungen Feuerwehrleute. Dass diese Vorführungen dann den erhofften Zulauf zu der an diesem Tag stattfindenden Jugendwerbung brachte, war dann selbstverständlich.

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