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Bereicherung für das Hermann-Köhl-Museum

Der Marktgemeinde gelang der Erwerb einer echten Rarität für ihr Hermann-Köhl-Museum. Es handelt sich um einen Brief, der beim ersten Versuch einer Nordatlantiküberquerung von Ost nach West als Luftpost mitgenommen wurde. Am 14. August 1927 starteten zwei Flugzeuge vom Typ Junkers W 33 L, die Bremen und die Europa, in Dessau mit Ziel New York. Mit an Bord waren einige eigens für diesen Flug angefertigte Briefe. Die Flüge standen aber unter keinem guten Stern. Die Besatzung der Europa musste bereits über der Nordsee wegen Motorstörungen umdrehen. Die Bremen schaffte es immerhin bis an die Westküste Irlands. Sie wurde dann von der schlechten Wetterlage zum Umkehren gezwungen. Hermann Köhl und seine Fliegerkameraden Fritz Loose und Freiherr von Hünefeld landeten nach 22 Stunden Flugzeit wieder wohlbehalten in Dessau.

Der Brief, der mit den Markenwerten der Flugpostausgabe von 1926 des Deutschen Reichs frankiert ist, stellt eine kleine Rarität dar. Neben dem Einschreibzettel 'Dessau' sind zwei Kastenstempel mit entsprechenden Hinweisen abgeschlagen. Auf der Rückseite befindet sich der Vermerk "Flugzeugführer" und ist unterzeichnet von Hptm. a. D. Hermann Köhl"

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