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Markt Pfaffenhofen a.d.Roth

Bericht aus der Verbandsversammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung Rauher-Berg-Gruppe vom

Aktuelles
Pfaffenhofen a.d.Roth

Am 29. Juni fand im Sitzungssaal des Rathauses Pfaffenhofen die konstituierende Versammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung Rauher-Berg-Gruppe statt. Folgende Tagesordnungspunkte wurden besprochen:

TOP 1: Wahl des Verbandsvorsitzenden

Nach der Konstituierung der neuen Verbandsversammlung stand zunächst die Wahl des Verbandsvorsitzenden auf der Tagesordnung. Gemäß den Bestimmungen des Gesetzes über die kommunale Zusammenarbeit sowie der Verbandssatzung erfolgt die Wahl aus der Mitte der Verbandsversammlung in geheimer Abstimmung. Die Wahl wurde von Amtsleiter Konrad Müller geleitet. Die Verbandsversammlung wählte Dr. Sebastian Sparwasser, Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Pfaffenhofen, erneut zum Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes. Er übernimmt für die kommende Amtsperiode damit weiterhin die Leitung des Verbandes.

TOP 2: Wahl der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden

Im Anschluss wurde die stellvertretende Verbandsvorsitzende gewählt. Auch diese Wahl erfolgte in geheimer Abstimmung. Die Verbandsversammlung sprach Sabine Ertle, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Kötz, das Vertrauen aus und wählte sie zur stellvertretenden Verbandsvorsitzenden. Sie übernimmt die Vertretung des Verbandsvorsitzenden bei dessen Verhinderung.

TOP 3: Übernahme der Geschäftsordnung

Geschäftsordnungen kommunaler Gremien gelten jeweils nur für die Dauer einer Wahlperiode und müssen deshalb zu Beginn der neuen Amtszeit erneut beschlossen werden. Die bisherige Geschäftsordnung hatte sich in der Praxis bewährt und war den Mitgliedern bereits mit der Sitzungsladung übersandt worden. Nach Vorstellung der Geschäftsordnung beschloss die Verbandsversammlung die unveränderte Übernahme der bisherigen Geschäftsordnung. Damit bleiben die bisherigen Regelungen zum Geschäftsgang, zur Beschlussfassung und zur Arbeit der Ausschüsse bestehen.

TOP 4: Bestellung der Mitglieder des Verbandsausschusses

Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde der Verbandsausschuss neu besetzt. Der Ausschuss setzt sich aus dem Verbandsvorsitzenden, seiner Stellvertretung, den Ersten Bürgermeistern der übrigen Mitgliedskommunen sowie fünf weiteren Mitgliedern zusammen. Die Sitzverteilung orientiert sich am Stärkeverhältnis der Mitgliedsgemeinden in der Verbandsversammlung. Neben den Ersten Bürgermeistern der Mitgliedskommunen wurden folgende weitere Mitglieder mit ihren jeweiligen Stellvertretern bestellt:

  • Martin Strobel, Stellvertreter Dominik Wolf

  • Andreas Wöhrle, Stellvertreter Karl Christoph Oettinger

  • Verena Pfründer, Stellvertreter Thomas Brey

  • Nikolaus Sauter, Stellvertreter Matthias Kotter

  • Markus Zacher, Stellvertreter Maximilian Hossann

TOP 5: Bestellung des Rechnungsprüfungsausschusses

Der Rechnungsprüfungsausschuss hat die Aufgabe, die Jahresrechnungen des Zweckverbandes zu prüfen. Vorgeschlagen wurde, jede Mitgliedsgemeinde im Ausschuss zu berücksichtigen. Die Verbandsversammlung bestellte folgende Mitglieder des Gremiums in den Rechnungsprüfungsausschuss:

  • Max Spleiß, Stellvertreter Martin Strobel

  • Angelika Epple, Stellvertreter Markus Quenzer

  • Markus Katzer, Stellvertreter Nicolai Imbiel

  • Bernhard Jüstel, Stellvertreter Franz Josef Niebling

  • Matthias Sauter, Stellvertreter Alexander Stempfle

Zum Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses wurde Max Spleiß bestellt. 

TOP 6: Festsetzung der Aufwandsentschädigung der stellvertretenden Verbandsvorsitzenden

Die Aufwandsentschädigung soll die mit der Funktion verbundenen zusätzlichen Aufgaben angemessen ausgleichen. Aktuell ist die Aufwandsentschädigung des stv. Verbandsvorsitzenden auf 172,79 Euro monatlich festgesetzt. Die Verbandsversammlung beschloss, die monatliche Aufwandsentschädigung in dieser Höhe fortzuführen und in die Entschädigungssatzung aufzunehmen.

TOP 7: Festsetzung der Aufwandsentschädigung des Verbandsvorsitzenden

Die Aufwandsentschädigung soll die mit der Funktion verbundenen zusätzlichen Aufgaben angemessen ausgleichen. Aktuell ist die Aufwandsentschädigung für den Verbandsvorsitz auf 403,21 Euro monatlich festgesetzt. Die Verbandsversammlung beschloss, die monatliche Aufwandsentschädigung in dieser Höhe fortzuführen und in die Entschädigungssatzung aufzunehmen.

TOP 8: Erlass einer neuen Entschädigungssatzung

Im Anschluss wurde die neue Entschädigungssatzung beraten. Die Verwaltung erläuterte die wesentlichen Inhalte. Neben der Aufnahme der neu beschlossenen Aufwandsentschädigungen für Vorsitz und Stellvertretung sollte insbesondere das Sitzungsgeld für ehrenamtliche Mitglieder angepasst werden. Vorgeschlagen wurde eine Anpassung von bisher 40 Euro auf künftig 45 Euro je Sitzung. Die Verbandsversammlung stimmte der vorgelegten Satzung zu und beschloss deren Inkrafttreten rückwirkend zum 1. Mai 2026. 

TOP 9: Beschaffung einer Software für das Wasserleitungskataster

Die Verwaltung regte die Beschaffung eines neuen Wasserleitungsmoduls an. Mit dem Modul könnten künftig sämtliche Leitungsdaten, Hausanschlüsse, Baujahre, Materialien und weitere Informationen zentral verwaltet werden. Zudem wären mobile Anwendungen für die Mitarbeiter möglich. Auch Leitungsauskünfte sowie die unmittelbare Erfassung von Veränderungen im Netz würden erheblich erleichtert. Im Verlauf der Beratung wurden die finanziellen Auswirkungen und die Einbindung in die künftige Haushaltsplanung diskutiert. Die Verbandsversammlung kam überein, die Entscheidung zunächst zurückzustellen. Der Tagesordnungspunkt wurde vertagt und soll im Rahmen der Haushaltsberatungen erneut behandelt werden. 

TOP 10: Information zum Stand der Errichtung von PV-Anlagen

Die Verwaltung berichtete ausführlich über den Stand der verschiedenen Photovoltaik-Projekte des Zweckverbandes. Für den Hochbehälter Wallenhausen wurde ursprünglich eine Freiflächenanlage geplant. Aufgrund der schwierigen baurechtlichen Situation und der technischen Weiterentwicklung moderner PV-Module erscheint inzwischen eine Belegung des Hochbehälters selbst als die wirtschaftlich und technisch sinnvollere Lösung. Die Maßnahme soll nun umgesetzt werden. 

Bei der Druckerhöhungsanlage Beuren ergab die zwischenzeitlich erneuerte Steuerungs- und Regelungstechnik eine deutliche Reduzierung des Stromverbrauchs von rund 18.500 kWh auf etwa 6.000 kWh pro Jahr. Dadurch ist die ursprünglich vorgesehene Freiflächenanlage nicht mehr erforderlich. Stattdessen wurden bereits kleinere PV-Anlagen in Form von Balkonkraftwerken an den Standorten Beuren und Ebersbach installiert. 

Die Verwaltung informierte auch über die geplante Anlage am Wasserwerk Holzschwanger Straße. Gegen eine erteilte Baugenehmigung wurde zwischenzeitlich ein Verfahren angestrengt, welches es abzuwarten gilt.

Die nächste Versammlung der Rauher-Berg-Gruppe soll im Herbst 2026 stattfinden.

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