Sprungziele

Die Zukunft mitgestalten

Zur zweiten Veranstaltung im Rahmen der Planung "Neue Mitte Pfaffenhofen" hatte die Marktgemeinde gerufen und immerhin noch rund 50 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, bereit den Samstag zu opfern. Sie waren sich sicher einig mit dem Motto der Veranstaltung "Die beste Möglichkeit sich auf die Zukunft vorzubereiten, ist, sie zu gestalten". Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Josef Walz und Professor Martin Schirmer wurden zur Einstimmung die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung vorgestellt. Die Aus-wertung der Stärken aus der Sicht der Bürger ergab deutliche Schwerpunkte in den Bereichen "Soziales Leben", "Versorgung" und "Soziale Infrastruktur", dicht gefolgt von "Ortsbild" und "Wohnqualität". Bei den Schwächen hatten sich "Verkehr", "Ortsbild" und "Freizeit / Erholung" herauskristal-lisiert. Anhand einer Karte des Planungsgebietes, in die nach und nach die positiven Seiten wie "Rothauen", "raumprägende Bäume" und "ortstypische Gärten", dann die negativen Ein-flussfaktoren wie "störende Gebäude", "Erhaltungsmängel", "Gebäudeleerstand", "standortfremde Nutzungen", "Gestaltungs- und Nutzungsdefizite" und "Verkehrsprobleme" eingeblendet wurden, verdeutlichte Professor Martin Schirmer die Problembereiche. Dann wurde es Zeit für die Arbeits-gruppen. Unter dem Oberbegriff "Visionen und Ideen" sollten sie ihre Vorstellungen unter den zwei Aussagen "So könnten wir in Zukunft in Pfaffenhofen leben" und " So könnte unser Ort in Zukunft aussehen" diskutieren und formulieren. "Die meisten Menschen überschätzen was sie in einem Jahr tun können und unterschätzen was sie in zehn Jahren tun können", war die kleine Weisheit, die sie mit auf den Weg nahmen. Bei der Präsentation der Arbeitsergebnisse zeigte sich rasch eine erstaunliche Übereinstimmung der Vorstellungen aus den einzelnen Gruppen. Nach einer kurzen Mittagspause ,gestärkt von Wiener Würstchen und Semmeln, ging es wieder an die Arbeit. Während dieser Zeit hatten Professor Martin Schirmer und seine Mitarbeiter die getroffenen Aussagen zu Arbeits-feldern zusammengefasst. Fünf Schwerpunkte hatten sich herausgebildet: "Verkehr integrieren", "Freizeit- und Erholungs-angebot verbessern", "Angebote für die Jugend ausbauen", "Ortsmitte als Versorgungszentrum stärken" und "Kultur-angebot im Ort ausbauen". Diesen Themen stellten sich fünf Arbeitsgruppen. Sie sollten Wege zu diesen Zielen aufzeigen, die kurzfristig zu verwirklichen sind. Dazu waren konkrete Maßnahmen und Projekte zu formulieren und was dabei besonders zu beachten ist. Von beachtlicher Kreativität und engagierter Arbeit zeugten die dann vorgestellten Ergebnisse. Für den Anschub der Umsetzung wurden auch gleich Verantwortliche benannt. Über das Kurzfristige hinaus, so betonte Professor Martin Schirmer bei seinen abschließenden Worten, hätte die Zukunftswerkstatt genügend konkrete Aufgabenstellungen geliefert, mit denen jetzt geplant werden könne. Die Ergebnisse diese jetzt folgenden Planungsschritts werden dann etwa März 2003 präsentiert.  

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