Sprungziele

Ehrenpatenschaft

Eine seltene aber schöne Aufgabe hatte Bürgermeister Josef Walz mit der Übergabe der Ehrenpatenschaftsurkunde des Bundespräsidenten Horst Köhler für Ulrich Maria Hasenmaile, der am 9. November 2006 als siebtes Kinder der Eheleute Jakob und Rita Hasenmaile auf die Welt kam. Walz gratulierte auch seinerseits und im Namen der Marktgemeinde den Eltern zu dem stolzen Ereignis und wünschte Gottes Segen und Geleit sowie viel Freude mit dem neuen Erdenbürger. Dem Kind war kein leichter Beginn beschert, bereits am Tag der Geburt musste es an Magen und Darm operiert werden. Es wird zudem wegen eines Herzfehlers noch eine schwere Herzoperation über sich ergehen lassen müssen. Noch dazu leidet der kleine Ulrich Maria am Down-Syndrom. Die Eltern haben mit der Kraft ihres Glaubens das Kind mit Liebe angenommen. Zwischen vier und 15 Jahre alt sind die Geschwister. Die beiden ältesten Brüder Benedikt und Clemens leben in einem Internat in Frankreich, das von einer kleinen und jungen Ordensgemeinschaft betrieben wird. Die Mutter Rita Hasenmaile betont, dass es der sehnlichste Wunsch der beiden Söhne war dort die Schule zu besuchen, da sie beide den Priesterberuf anstreben. Die Familienpolitik der Bundesregierung sieht Jakob Hasenmaile kritisch. "Wir haben Glück gehabt, dass unser Ulrich noch im Jahr 2006 geboren wurde", sagt Hasenmaile. Die Umstellung vom Erziehungs- zum Elterngeld bedeutet für ihn eine Diskriminierung der Frauen, die nicht berufstätig sind und schon bisher Kinder erziehen. Das frühere Erziehungsgeld von 300 Euro pro Monat für drei Jahre wurde ersetzt durch das Elterngeld, welches nur maximal 14 Monate bezahlt wird. "Das betrifft 150 000 Familien, die kinderreich sind und wenig verdienen", so Hasenmaile. Eine Nachbesserung hält er hier für dringend notwendig. Diese Meinung wird erauch in seinem Antwortbrief an den Bundespräsidenten vertreten.

Nachricht teilen