Ein Zeichen lebendiger Pfarrgemeinden

Die Feier begann mit einem bewegenden Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin in Pfaffenhofen. Der Neupriester Herbert Gugler wurde von Pfarrer Egger, Dir. Fickler von Marienfried, Pfarrer Reiner Kuhn von Holzheim und Diakon Edwin Rolf in die Kirche geleitet. Ca. 40 Ministranten begleiteten den Neupriester bei seinem Einzug in die Kirche. Bei Gottesdienst trug er das neue Messgewand, das alle Pfarreien und Filialen und der Markt Pfaffenhofen und viele Einzelspender gestiftet hatten. Der gemischte Chor des Liederkranzes unter Leitung von Frau Monika Mokosch, Frau Maria Baldenegger an der Orgel und die Gruppe arcus gestalteten den Gottesdienst. Herbert Gugler bat Pfarrer Egger als Primizprediger Sinn und Ziel des priesterlichen Wirkens hervorzuheben. Am Schluss des Gottesdienste durfte (musste) der Neupriester die von ihm geleitete Band der Pfarrei selbst dirigieren. In einem langen Zug ging es nach dem Gottesdienst zur Aula der Hermann-Köhl-Schule. Angeführt von der Musikkapelle Pfaffenhofen zogen alle Vereine, der Bürgermeister und die meisten Gottesdienstteilnehmer zur Aula. Dort angekommen wurden alle mit Sekt begrüßt. Unter den Gästen befanden sich auch die Eltern des Neupriesters aus Göggingen. Die Feier begann mit einem Lied des Männerchores des Liederkranzes Pfaffenhofen. Nach dem ersten Chorsatz und der Begrüßung der Gäste durch Kirchenpfleger Matthias Braun wurde das Geschenk (das Messgewand) der Pfarreien Pfaffenhofen und Beuren durch den Vors. - PGR Konrad Jahn für Pfaffenhofen und Anton Mayer für Beuren übergeben. Nach dem 2. Lied des Männerchores schloss Bürgermeister Walz mit seiner Gratulation den hochoffiziellen Teil der Feier ab. Poppig ging es weiter. Mit dem Welthit „Herbert, Herbert, Herbert...“ von Gottlieb Wendehals mit Texten und Bildern aus der Praktikumszeit unseres Herbert aufgemotzt im Disco-Sound von der größeren Mädchengruppe und Klaus Braun begann die Stimmung im Saal zu kochen. Der Vereinsringvorsitzende Karlheinz Thoma überbrachte die Grüße aller Vereine, die sich auch am allgemeinen Geschenk beteiligten. Mit einem Blumentanz brachte der Sing- und Spielkreis seine Glückwünsche und warf bei einer gewagten Radlfahrt Herbert gewaltig aus der Spur. In einer kleinen Pause gab es belegte Brötchen und Getränke nach Wunsch. Fleißige Hände der Pfarrei hatten seit den frühen Morgenstunden dafür gearbeitet. Die mittlere Mädchengruppe überraschte den fußballbegeisterten Primizianten mit einem Kasperltheater und Vorlieben von Herbert wurden auf die Schippe genommen( Fußball, Pfeifen, dirigieren) und der kleine Hund vom Kasperl bedankte sich mit einem spritzigen Bussi. Die Ministranten bedankten sich mit einem Gedicht und besonderen Geschenken für die Zeit die der Primiziant mit ihnen verbrachte. Engel aus Beuren (Frauen vom Frauenkreis Beuren) schwebten ein und brachten von vielen Heiligen nützliche Geschenke vom Himmel mit. Die besorgten Frauen vom Frauenkreis Pfaffenhofen machten sich Gedanken über eine gute Haushälterin für den Primizianten und in einem lustigen Sketsch stellten sich 4 (in Worten vier) „Pfarrhausfrauen“ vor. Herbert Gugler fiel ein Stein vom Herzen, dass er keine nehmen musste. Frau Maria Hoff machte sich ihrerseits in einem Gedicht Gedanken die einen Neupriester bewegen. Herbert Gugler bedankte sich am Ende er offiziellen Feier bei allen Mitwirkenden, dem Helferteam der Pfarrei, Frau Leich für die Ideen zu den Einlagen, Diakon Edwin Rolf und Hausmeister Künzel für die technische Betreuung des Abends. Noch lange bleiben alle Gäste und ließen den Abend Revue passieren. Am nächsten Tag wurde in Beuren weitergefeiert. Es begann mit einer Messe in der Pfarrkirche gestaltet vom Kirchenchor und dem Jugendchor und nach einem Zug, angeführt von der Musikkapelle Beuren, zum Schulhof in Beuren wurde dort ein Pfarrfest gefeiert. Die beurener Starköche Berti und Gustl mit ihren Helferinnen und Helfern zauberten Speisen auf den Teller, die sich nicht vor Witzigmann und Schukeck verstecken müssen. Die Musikkapelle umrahmte den ganzen Tag mit klingendem Spiel und die Engel vom Vortag fanden den Weg auch nach Beuren und führten ihre himmlische Heiligenlitanei noch einmal auf.Der Neupriester und Primiziant Herbert Gugler bedankte sich bei allen Mitwirkenden und die feiern an beiden Tagen waren ein wirkliches Zeichen lebendiger Pfarrgemeinden und Demonstrationen des Glaubens wie es Herbert Gugler in seinem Dank im Pfingstpfarrbrief der Pfarrei ausdrückte.















