Sprungziele

Einweihung Rathausplatz

Neuer Glanz

Es gab Grund zum Feiern und der wurde weidlich genutzt. Ein weiterer Baustein der „Neuen Mitte“ Pfaffenhofens wurde fertig stellt und eingeweiht. Der umgebaute Kirch- und Rathausplatz wurde unter großer Beteiligung von Bürgern, Vereinen und Ehrengästen seiner Bestimmung übergeben. Eingeleitet wurde die Feier von Salven der Pfaffenhofener Böllerschützen. Kaum war der Salut verklungen zogen die Musikkapellen und die Fahnenabordnungen aus 3 Richtungen auf den neuen Platz der auch zugleich der Festplatz war. Als erster Redner trat Bürgermeister Josef Walz ans Mikrofon und begrüßte die Besucher die wegen des Nieselregens unter den Markisen des Vereinsrings Platz genommen hatten. Die Regntropfen identifizierte er als „Freudentränen von Petrus“. Mit dem neu gestalteten Platz sei in der Ortsmitte ein neuer, attraktiver Ort entstanden meinte er anschließend. Nicht unerwähnt blieben in seiner Ansprache die Widrigkeiten mit denen während der Bauphase zu kämpfen war. Viele Regentage hatten den Einweihungstermin gefährdet, schwere Schäden an den Leitungen im Untergrund mussten behoben werden. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass Pfaffenhofen auf der Homepage des bayrischen Innenministeriums als Musterbeispiel für eine gelungenen Innenstadtsanierung gezeigt wird. „Eine wunderbare Sache ist dieser neue Platz“, so Karl Michael Scheufele, der Regierungspräsident von Schwaben. Dieser erinnerte daran, dass ein sehr großer Anteil des Umbaus aus Mitteln des Konjunkturpaketes bezahlt worden sei. Landrat Erich Josef Geßner verwies auf die Funktion von Plätzen als Ort politischer Versammlungen und als religiöses Zentrum die diese seit dem Altertum so innehaben. So sei es auch in Pfaffenhofen wo der neue Platz Verwaltung und Religion verbinde. Stadtplaner Professor Martin Schirmer lobte den Marktgemeinderat der sich im höchsten Maße kooperativ gezeigt habe. Nur so sei es möglich gewesen im extrem knappen Zeitrahmen die Planung und Umsetzung abschließen zu können. Die Vertreter der Geistlichkeit, Pfarrer Raimund Alker und Andreas Erstling gaben dem Platz anschließend ihren Segen. „Alles hat seinen Platz, weltliche und geistliche Dinge. Und siehe da, es war sehr gut“, diesen Teil des Schöpfungsberichts bezog Pfarrer Andreas Erstling in seinem Segen auf den neuen Platz. Dann folgte der große Moment. Gemeinsam drückten die Ehrengäste auf einen großen roten Knopf und der neue Brunnen begann zu sprudeln. Anschließend war die zeit für eine Stärkung gekommen, die Gäste ließen sich Weißwürste, Brezen und Getränke schmecken. Auf der Bühne gab es dann von Schülern der Hermann-Köhl-Schule eine Uraufführung zu hören. Unter der Leitung von Lehrer Toni Wiedemann sang der Chor den eigens komponierten „Pfaffenhofen Song“. Für weitere unterhaltsame Aufführungen sorgten die örtlichen Kindergärten und der Liederkranz Pfaffenhofen. 

Zur Bildergalerie

Nachricht teilen