Feldkapelle im neuen Glanz

Frisch renoviert leuchtet die Feldkapelle auf der Diepertshofener Flur. Freiwillige Helfer verhalfen ihr zu neuem Anstrich. Neben ihr steht eine große holzgeschnitzte Christopherusstatue. Dass dieses Kleinod jetzt so strahle, habe der öffentlichen Hand dank dem bürgerschaftlichen Engagement keinen Euro gekostet, hob Bürgermeister Josef Walz in seiner Ansprache hervor. Einem Blitzschlag sei es zu verdanken, dass man sich jetzt zur Segnung der Feldkapelle versammelt habe, so Walz. Ein Blitzschlag hatte nämlich den mächtigen Walnussbaum getroffen, der neben der Kapelle stand, sodass sich die Gemeinde veranlasst sah, den Baum zu fällen. Das Holz sollte den Pfaffenhofenern Schnitzerfreunden überlassen werden. Als jedoch Jakob Eberle den Baum inspizierte hatte er eine andere Idee. Er bat die Gemeinde den Baumstamm bis auf eine Höhe von über zwei Metern stehen zu lassen. Dann ging er mit seiner Motorsäge ans Werk und verwandelte den Baumstumpf in St. Christopherus mit dem Jesuskind an der Hand. Diakon Edwin Rolf erbaten den Segen für die Feldkapelle, die den 14 Nothelfern gewidmet ist. Diese sind die Heiligen Blasius, Georg, Erasmus, Vitus, Achatius, Margareta, Christophorus, Panaleon, Cyrakus, Ägidius, Eustachius, Dionysius, Katharina, Barbara. Der Vereinsring hatte zur Feier des Tages ein Zelt aufgestellt, das aufgrund der vielen Besucher fast aus allen Nähten platzte. Draußen war es kalt, im Zelt gab es Kaffee und Kuchen, gestiftet und gebacken von den Frauen aus dem Ortsteil Diepertshofen. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Renovierung der Filialkirche St. Ulrich in Diepertshofen zugute.
