Gemeinsame Information der Gemeinde Holzheim und des Marktes Pfaffenhofen a.d.Roth zum Thema Windenergie

Die Gemeinde Holzheim und der Markt Pfaffenhofen a.d.Roth beschäftigen sich derzeit mit den Möglichkeiten der Windenergienutzung innerhalb des gemeinsamen Windvorranggebietes „Michelseck“, das auf den Gemarkungen beider Kommunen liegt. Das Thema wurde bereits in den jeweiligen Gemeinderäten diskutiert und wird die kommunalen Gremien auch in den kommenden Monaten weiter beschäftigten.
Begleitet werden beide Kommunen durch die Windkümmerer Schwaben. Die Windkümmerer sind eine Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und beraten Kommunen und Landkreise in ganz Bayern rund um das Thema Windenergie. Den kommunalen Entscheidungsträgern wird damit ein neutraler, unabhängiger Ansprechpartner an die Seite gestellt, der verträgliche Möglichkeiten für die Windenergie auslotet.
Auch die kirchlichen Liegenschaften sind in den Prozess eingebunden. Sie verfügen im Windvorranggebiet über größere Flächen und verfolgen das Ziel, die Entwicklung eines Windenergieprojekts gemeinsam mit einem erfahrenen Projektpartner voranzubringen. Gleichzeitig bieten sie den weiteren privaten Flächeneigentümern eine Zusammenarbeit an, um eine gemeinsame und abgestimmte Entwicklung der Flächen zu ermöglichen.
Hierzu gab es Ende Juli eine Informationsveranstaltung für die betroffenen Flächeneigentümer. Diese wurde von den Windkümmerern Schwaben moderiert und durchgeführt. Dabei wurden der aktuelle Sachstand, die Rahmenbedingungen sowie mögliche weitere Schritte vorgestellt sowie offene Fragen beantwortet.
Die beiden Kommunen begleiten die Entwicklung weiterhin eng und setzen sich für einen offenen Austausch mit allen Beteiligten ein. Hierbei werden sie auch weiterhin durch die Windkümmerer Schwaben unterstützt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Flächeneigentümern, den kirchlichen Liegenschaften und den weiteren Partnern die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden.
Sobald es nähere Erkenntnisse oder Entscheidungen gibt, werden die Kommunen die Öffentlichkeit darüber umfassend informieren.