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Halli Galli im Martinushaus

Am Mittwoch war das Martinushaus von maskierten Seniorinnen und Senioren besetzt. Anton Nadler  spielte in altbewährter Manier zum Tanz auf. Nach einem Schneeballtanz kam richtig Stimmung ins Haus. Frau Braun und Diakon Rolf strapazierten die Lachmuskeln der Besucher mit dem Sketch: 20 Kilo zuviel, zum ersten Mal. Xaver Spleiß und Hans Walter jammerten als zwei Pensionärsfrauen zum Steinerweichen. Mit dem Sketch Chlothilde beim Pfarrer wurden die Sorgen um das Seelenheil aufs Korn genommen. Im Sketch Arztpraxis mit Frau Martina Braun und Diakon Rolf wurden die kleinen Wehwehchen aufgearbeitet. Dass es manchmal besser ist nicht alles zu sehen kam beim Sketch : Beim Optiker – oder die Brille, deutlich ans Licht. Der Höhepunkt des Nachmittags waren sicher die Dreharbeiten zum Film: Zenzi auf der Alm. Die Schauspieler Helga Baier, Agnes Boser, Ingeborg Merkl, M. Fuchs, Helga Stölzle und Diakon Rolf in der Titelrolle als Zenzi konnten dem Regisseur Margret Wefer nichts recht machen. Von Todernsten bis zum lustigsten wurden die Regieanweisungen aufs peinlichste befolgt, doch als der Jäger den Wilderer lachend erschoss, suchte der Regisseur das Weite und die Stimmung im Saal war auf dem Höhepunkt. Helga Stölzle als Maler Frederic riss die Senioren zu Beifallsstürmen für seine Bilder vom „Überspannten Frauenzimmer“ bis zum :Geregelten Stuhlgang“ hin. Den Abschluss machte Diakon Rolf als „Zenzi vom Gunzital (Günztal = seine Heimat) in dem die Melodie vom Anton aus Tirol mit Texten zur Schönsten Gunzitalerin versehen wurden. Zwischen den vielen Einlagen konnten die Senioren ihr Tanzbein schwingen, was sie mit großer Freude taten.

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