Höhepunkt des Jubiläums

Drei Tage feiern bei bestem Spätsommerwetter, so gelang dem Musikverein Pfaffenhofen der Höhepunkt des Jubiläumsjahres. Die Feierlichkeiten begannen am Samstagabend mit Fassanstich und Stimmung im Festzelt mit der Kapelle "Blechreiz". Offiziell wurde es am Sonntag mit dem Festakt und der Verleihung der "Pro musica" Plakette. Franz-Clemens Brechtel, Ehrenvorsitzender des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes meinte in seiner Festansprache: "Ihr lasst es ganz schön krachen – und das ist gut so“, kommentierte er die bisherigen Veranstaltungen des Jubiläumsjahres. Er würdigte weiterhin den Verein als „prächtigen Botschafter unserer Heimat und unserer Blasmusik“. Bürgermeister Josef Walz zitierte als Schirmherr den griechischen Philosophen Aristoteles mit den Worten: „Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten“. Besonders angetan ist Walz von der Jugendarbeit des Vereins. Dank „pfiffiger Angebote“ könne der Musikverein mehrere Jugendformationen wie die Musikflöhe und die Jugendkapelle besetzen denen der Spaß und die Freude an der Musik anzumerken sei. Staatsministerin Dr. Beate Merk hob in ihren Grußworten hervor, dass die Macht der Musik schon immer stärker gewesen sei, als man sich vorstellen könne. Sie stellte fest, dass in der Musik Integration kein Thema sei, denn „es zählt nicht, aus welcher Kultur man kommt oder welche Sprache man spricht, der Funke springt über“. So sei es der Musik möglich, „auch das Verschlossene zu öffnen“. Dann überreichte sie gemeinsam mit Franz-Clemens Brechtel dem Musikvereinsvorsitzenden Mathias Reisenauer und dem Dirigenten Klaus Weiss die Pro-Musica-Plakette. Mit fünf Minuten Redezeit musste sich Mathias Reisenauer auf Bitten seiner Musiker begnügen. Er schaffte es aber doch eine kurzen Abriss der hundertjährigen Vereinsgeschichte zu geben. Der Montag stand dann ganz im Zeichen des Bezirksmusikertreffens und des großen Festumzugs der mit einem Gemeinschaftschor aller teilnehmenden Musikkapellen im vollbesetzten Festzelt endete.