Kühles Wetter, warme Worte, heiße Musik

50. Geburtstag Bürgermeister Josef Walz
Fast zu einem zweiten Marktfest geriet die Feier zum 50. Geburtstag von Bürgermeister Josef Walz. Der hatte geladen und über 400 Gäste wollten mit ihm feiern. So war die Aula der Hermann-Köhl-Schule bei der Begrüßung der Gäste durch den 2. Bürgermeister Erwin Stötter brechend voll. An besonderen Gästen konnte er den Landtagsabgeordneten Peter Schmid, fast alle Bürgermeister des Landkreises, Pfarrer Georg Egger, Monsignore Fickler von der Gebetsstätte Marienfried, Pfarrer Loska und Pfarrer Rudolf Klaus aus Mauerstetten willkommen heißen. Erst ab Fünfzig wende sich das Leben zur Sonnenseite, berichtete Landrat Erich Josef Geßner. In dem Alter ruhe der Mensch in sich, verbinde die Dynamik und Tatkraft des Jüngeren mit der Reife und Erfahrung des Älteren. Walz habe die Fähigkeit Visionen zu entwickeln und gleichzeitig das Machbare nicht aus den Augen zu verlieren, lobte Geßner den Jubilar. Bürgermeisterkollege Franz Wegle aus Holzheim hob hervor, dass Josef Walz ein Mensch sei, der mit Anderen immer ehrlich und freunschaftlich umgehe. Er könne sich keinen besseren Verbandsvorsitzenden vorstellen. Ein schönes geschenk hatte Franz Wegele auch mitgebracht, ein Bild, gemalt von einer Holzheimer Künstlerin, welches Walz` Elternhaus in Diepertshofen zeigt. Die vier Markträtinnen gratulierten mit einem Gedicht, das unter anderem den Wunsch enthielt, Walz möge nicht als Landrat kandidieren, da Pfaffenhofen sonst seine Feschtle und seinen Aufschwung verlieren würde. Die Markträte wurden dann dadurch überrascht, dass sie auch noch auf die Bühne gebeten wurden um beim Geburtstagslied für Josef Walz den Refrain mitzusingen. Das war zur Melodie von der "schwäbischen Eisenbahne" auch nicht schwer. Ein dumpfes Grollen kündigte die Überraschung des Abends an. Die Bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk kam mit der Wirtin des Landgasthofs Hirsch in Finningen auf einer Harley in die Schulaula gerollt. Das Motorrad und die Wirtin symbolisierten das Geschenk , welches der Marktrat seinem Bürgermeister machte. Ihm steht eine solche Maschine für eine Urlaubswoche zum Ausfahren zur Verfügung, gleichzeitig kann sich die ganze Familie im Hirsch in Finningen kulinarisch verwöhnen lassen. Frisch aus dem Urlaub zurück überbrachte Dr. Beate Merk die Glückwünsche der Bayerischen Staatsregierung für den „wichtigen Bürgermeister von Pfaffenhofen“. Für die vielen Vereine Pfaffenhofens gratulierte Vereinsringvorsitzender Karlheinz Thoma. Er hatte ein Porträt von Josef Walz mitgebracht, das aus 1500 kleinen Fotografien aus dem Gemeindegeschehen zusammen gesetzt war. „Jedes Leben und jede Persönlichkeit besteht aus noch mehr Mosaiksteinen, aus hellen und dunklen“, meinte er. Bei Josef Walz seien es aber fast ausschließlich helle Steine, zeigte er sich sicher. Als Geschenk überbrachte er einen modernen Flachbildschirm samt passender Grafikkarte, die dem Geburtstagskind die Arbeit am PC erleichtern sollen. Dann kam endlich Josef Walz selbst zu Wort. "Meinen die wirklich alle mich" habe er sich im Stillen gefragt, zeigte sich Bürgermeister Josef Walz überwältigt von der Sympathiewelle, die bei seiner Geburtstagsparty anrollte. Er nutzte die Gelegenheit sich bei allen zu bedanken, die seinen Lebensweg begleitet, ihn gefördert und zur Seite gestanden haben. Mit besonderer Dankbarkeit sprach er von den drei Frauen, die sein Leben geprägt haben. Dies sei seine leider allzu früh verstorbene Mutter gewesen, seine Tante, welche die Mutterstelle übernommen hat und schließlich seine Frau Lucia, die darauf achte, dass er nicht abhebe und übermütig werde. Aufgelockert wurde dieser offizielle Teil der Geburtstagsfeier durch gemeinsame Ständchen des Musikvereins Beuren, Musikverein Kadeltshofen und Musikverein Pfaffenhofen. Der Liederkranz Pfaffenhofen gratulierte mit einem „Happy birthday“ im Rock ´n Roll Rhythmus. Top elegant in lila langen Schürzen und dazu passenden lila Fliegen hatte das Team vom „Brett im Schtoi“ die Bewirtung der Gäste übernommen, die sie perfekt wie eine Profitruppe abwickelten. Auch sie brachten Josef Walz ein Ständchen, das von der Gaudi beim Zeus im Olymp handelte. Nach dem offiziellen Teil gings dann raus aus der Aula in den Schulhof unter die Markisen des Vereinsrings. Im Freien wurde der Jubilar vom donnernden Salut der Pfaffenhofener Böllerschützen empfangen, die auf dem Dach der Turnhalle Aufstellung genommen hatten. Während die Gäste sich bereits am Abendessen delektierten hatte Josef Walz noch einen schier endlosen Gratulationscour zu überstehen. Dann begann aber die „Oldieparty“ zu der geladen worden war wirklich und „Cash“ heizte dem Publikum mit Songs aus den 50er und 60er Jahren so ein, dass die frostigen Temperaturen rasch vergessen waren. Viele Gäste schwangen das Tanzbein. In den Spielpausen gratulierten mit einer Torte und Gedanken zur Zeit Pfarrer Andreas Erstling und Diakon Edwin Rolf und mit einem Chor die Bediensteten der Gemeinde Pfaffenhofen.
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