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Mahnendes Gedenken

"Gedenktage streichen heraus, welchen Werten sich eine Gesellschaft verpflichtet fühlt", mit diesen Worten in seiner Ansprache wies Bürgermeister Josef Walz in seiner Rede auf den Sinn des Volkstrauertages hin. Zum Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung fand auch heuer eine kurze Gedenkfeier vor den Stelen mit den Namen der Gefallenen der Gemeinde der beiden Weltkriege statt. Josef Walz erinnerte in seiner Ansprache auch daran, dass unsere Welt noch immer keine friedliche ist. Positiv hob er hervor, dass das Deutschland von heute sich zu einer stabilen und friedlichen Demokratie entwickelt habe.  Er verwies darauf, dass "Versöhnung über Gräbern", einst als Hoffnung  formuliert, inzwischen Realität geworden sei. Vereinsringsvorsitzender Karlheinz Thoma machte in seiner Ansprache deutlich, dass Krieg, Vertreibung, Terrorismus letztlich alles verschieden Erscheinungsformen vom Hauptübel der Menschheit, der Gewalt seien. "Gewalt, das zeigt die Geschichte, wirkt immer weit über den Augenblick hinaus", damit begründete er seine Mahnung zur Gewaltvermeidung. Musikalisch wurde die Gedenkfeier vom Musikvereinverein Pfaffenhofen und der Chorgemeinschaft Roth / Berg gestaltet. Die Ehrenwache stellte der Veteranen- und Reservistenverein Pfaffenhofen, der auch die Gedenkstelen renoviert und gereinigt hatte. Die Pfaffenhofener Vereine erwiesen den Toten mit Fahnenabordnungen die Ehre.

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