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Musikverein Pfaffenhofen in Not

Bei der Jahreshauptversammlung des Musikverein Pfaffenhofen konnte Vorstand Jürgen Thalhofer in seinem Rechenschaftsbericht nicht nur Erfreuliches ansprechen. Er musste bekannt geben, dass fünf aktive Musiker in den „Musikerruhestand“ gehen werden. Diese Abgänge von Musiker, die zum großen Teil auf Schlüsselpositionen spielten, könne die Kapelle nicht einfach so wegstecken, meinte Thalhofer. Er müsse leider konstatieren, dass der Musikverein Pfaffenhofen nicht mehr spielfähig sei und er daher keine Auftritte mehr annehmen könne, fügte er bedauernd hinzu. Als Ursache sieht er die Tatsache, dass die Jugendlichen nach ihrer musikalischen Ausbildung im Verein kein Interesse am Mitspiel in der aktiven Kapelle zeigten. Auch der Rückblick aufs letztjährige Gartenfest fiel kritisch aus. Das Open-Air Konzert mit Red Sunset war sehr gut besucht, der Sonntag fand wie auch die Jahre zuvor nicht den erhofften Zuspruch. Am Angebot könne es nicht gelegen haben, zeigte sich Thalhofer überzeugt. Auch das Wetter könne nicht als Erklärung herhalten, da nach zwei kühlen regnerischen Jahren im vergangenen Jahr sehr warmes und trockenes Wetter herrschte. Als Konsequenz daraus wird sich das Gartenfest des Musikvereins heuer auf das Open-Air beschränken. Die Erfolge und Leistungen des abgelaufenen Jahres zeigte die Schriftführerin Dorothea Bosch in ihrem Bericht auf. 43 öffentliche Auftritte, davon 31 in kompletter Besetzung wurden vom Musikverein Pfaffenhofen im Jahre 2005 absolviert, begonnen bei der musikalischen Umrahmung der Neujahrsmesse in der Pfarrkirche St. Martin und beendet mit der musikalischen Begleitung des letzten Wegs ihres Mitglieds Ernst Mäusle. 2. Bürgermeister Erwin Stötter betonte in seinem Grußwort den hohen Stellenwert den Musikverein Pfaffenhofen im Markt Pfaffenhofen habe. Er sagte Vorstand Jürgen Thalhofer jede mögliche Unterstützung bei der Lösung der aktuellen Probleme zu und zeigte sich überzeugt, dass gemeinsam ein Weg gefunden werde könne.

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