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Musikverein Pfaffenhofen wieder im Gleichklang

Bis auf den letzten Platz war das Sportheim gefüllt als der kommissarische Vorstand des Musikvereins Jürgen Thalhofer die Jahreshauptversammlung eröffnete. Zuvor hatten die aktiven Musiker zur Einstimmung der Besucher eine Probe ihres Könnens gegeben. Nach der Begrüßung der Gäste ging Jürgen Thalhofer kurz auf das Thema ein, das wohl die Meisten interessierte, den Rücktritt des 1. Vorstands Norbert Egner. Er wies darauf hin, dass Norbert Egner in den zweieinhalb Jahren, in denen er den Verein führte, seine ganze Kraft dem Wohl des Vereins gewidmet hatte und dieser ihm zu Dank verpflichtet sei. Er bedauerte, dass durch Presseveröffentlichungen ein falsche Bild über die Vorgänge im Musikverein gezeichnet wurde. Dies hätte sehr geschadet. Er meinte wörtlich: "Die aktiven Musiker sind verschnupft, ja kann kann sogar von einem massiven grippalen Infekt sprechen". Weiterhin meinte er, dass man trotz alledem optimistisch in die Zukunft schauen könne. 40 junge Musikanten seien im Nachwuchs und die Auftritte der Pfaffenhofener Musiker seien mehr den je gefragt. Zu den erfreulichen Dingen zählte Jürgen Thalhofer, dass es auch Anlass zu Ehrungen gäbe. Dann zeichnete er Dominik Uhl für 10 Jahre aktives Musizieren aus. Eine Urkunde und ein kleines Präsent für 30 Jahre Mitgliedschaft bei den aktiven Musikanten gab es für Eberle Georg, Eberle Franz, Maier Martin, Schwegler Robert, Meinrad Baldenegger. Zum Ehrenmitglied wurde Hermann Holl ernannt, der nach 41 Jahren seine Karriere als aktiver Musiker beendete.

Dirigent Siegfried Schmid gab einen Abriss über das Geschehen in der musikalischen Entwicklung der Kapelle. Er beklagte, dass wohl unter der Vielzahl von beruflichen und sonstigen Verpflichtungen die Probendisziplin leider manchmal arg zu wünschen übrig ließ. Als auf  Dauer nicht haltbaren Zustand bezeichnete er die Tatsache, dass bei vielen Auftritten mit Aushilfen gespielt werden musste.

Was im Jahr 2001 den im Detail beim Musikverein so alles abgelaufen war, rief Schriftführerin Brigitte Miller mit einem umfassenden Vortrag wieder ins Gedächtnis. Eine sehr große Zahl an Proben, Auftritten und Ständchen füllten das Jahr. Das meiste Publikum fand sich beim Auftritt in der Hundskomödie am Schwörmontag ein, bei dem es sich der Ulmer OB Ivo Gönner nicht nehmen ließ als Gastdirigent zu fungieren. Der Höhepunkt des Jahres war sicher das Bezirksmusikertreffen mit dem ausgezeichnet gelungenen Sternmarsch am 29. April.

Die Kassiererin Susanne Wieser gab einen detaillierten Einblick in die Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2001. Sie musste leider konstatieren, dass im Verlauf des Jahres das Vermögen des Vereins um etwa 1000,- DM geschrumpft war.

Vor den Neuwahlen ergriff dann Bürgermeister Josef Walz das Wort. Er wünschte dem Verein, dass jetzt wieder Ruhe einkehre und die gute musikalische Entwicklung fortgeführt würde. In Bezug auf den von Jürgen Thalhofer angesprochenen "grippalen Infekt" meinte er, dass hier wie bei jeder Erkältung 'gut Zudecken' helfen würde, sprich die vergangenen Streitigkeiten ruhen zu lassen. Die anschließenden Neuwahlen, die von ihm geleitet wurden, ergaben folgendes Ergebnis:

1. Vorstand: Jürgen Thalhofer

2. Vorstand: Brigitte Miller

Schriftführerin: Dorothea Hartner

Jugendleiter: Stefan Gaßner

Kassiererin: Susanne Wieser

Sprecher Passive: Günther Bakeler

Sprecher Aktive: Georg Eberle 

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