Neuer Skaterplatz

Die Rollen können rauchen
Seit diesem Samstag gibt es für die Pfaffenhofener Jugendlichen ganz offiziell ein neues Freizeitangebot. Bürgermeister Josef Walz und Vereinsringsvorsitzender Karlheinz Thoma über gaben den lang ersehnten Skaterplatz. Beharrlich vorangetrieben hatte das Projekt die Vorsitzende des SPD-Ortsverbands Pfaffenhofen Hildegard Feurich-Kähn. Karlheinz Thoma verwies darauf, dass den Kindern und Jugendlichen immer mehr die körperliche Beweglichkeit und der Gleichgewichtssinn abhanden kommt. "Über ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen ab vier Jahren können nicht mehr auf einem Balken balancieren", zitierte er aus einer aktuellen Untersuchung. Ganz bewusst unterstützte der Vereinsring das Projekt dadurch, dass er nur die Kosten für das benötigte Material übernahm. So konnten die Jugendlichen die Hindernisse nach ihren Vorstellungen gestalten. Gleichzeitig werde damit die Eigenverantwortlichkeit unterstützt. "Wer etwas selber gemacht hat, übernimmt eher die Pflicht, Dinge pfleglich zu behandeln und sie vor Zerstörung zu schützen", so Thoma. Bürgermeister Josef Walz freute sich mit den Jugendlichen. "Die 10.000 Euro für die Befestigung des Platzes sind gut investiert, wenn man sieht, dass die Jugendlichen hier Spaß haben und sich körperlich betätigen", sagte Walz. Man habe mit Unterstützung der Pächtern des Parkplatzes bei den Sportanlagen, dem Sportverein und dem Tennisclub, die den Platz abtraten, das Projekt verwirklichen können. Unter der Regie von Fabian Endres und Alexander Thalhofer haben die Jugendlichen ihre Obstacles, eine Funbox mit Hip und seitlicher Curbledge, einen kleinen Quarter zum Anfahren und ein kleines Flatcurb in der Werkstatt von Erich Thalhofer, der diese großzügig zur Verfügung stellte, selber gebaut. Noch ist der Platz nicht komplett fertig, es sollen im Lauf der Zeit weitere Obstacles hinzukommen. Fertige Vorrichtungen für Skaterplätze seien immens teuer und würden in die Zehntausende gehen, wusste Skater Alexander Thalhofer. Besonders positiv empfand Fabian Endres, dass sie als Jugendliche selbst mitwirken konnten und nicht einfach etwas hingestellt bekamen.













