Neues Feuerwehrfahrzeug

Besserer Schutz für Biberberg
Viel zu feiern gab es für die Biberberger am Sonntag. Erstens das Stadelfest und zweitens die Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeugs. Beide Anlässe ließen sich bei bestem Wetter wunderbar miteinander verbinden. Eröffnet wurde der Feierreigen mit einem Festgottesdienst. Von dort zogen die Abordnungen der Feuerwehren und Vereine zum idylischen Festplatz an der "Alten Schule". Vorneweg die von Haflingern gezogene nostalgische Handdruckspritze aus dem Jahr 1912 mit Feuerwehrleuten in den passenden historischen Ausrüstungen. Ihr folgte der nun außer Dienst gestellte 50 Jahre alte Anhänger hinter einem geschmückten alten Traktor. Danach kam der Star des Tages, das neue Tragkraftspritzenfahrzeug das 75.000 Euro kostete. Pater Konrad Gomm sagte vor der Segnung, dass er hoffe das Fahrzeug möge Hilfe bringen, wo Menschen, Tiere oder Häuser durch Feuer gefährdet seien. Der zweite Bürgermeister Pfaffenhofens, Erwin Stötter, lobte in seiner Ansprache das Engagement der freiwilligen Feuerwehrleute und die Bedeutung der Wehren für die Jugend. Er erwähnte, dass sich der Feuerwehrverein Biberberg mit einer Spende von 4.500 Euro an der Anschaffung beteiligt habe. und Zuschüsse in Höhe von 18.000 € geflossen seien. Die Mobilität der technischen Hilfeleistungen und des Brandschutzes werde ab sofort spürbar erhöht, freute sich Stötter. Seinen offiziell ersten Einsatz hatte der neue Kreisbrandrat Dr. Bernhard Schmidt. Besondere Erwähnung war ihm der Umstand wert, dass immerhin zehn Prozent der Biberberger Einwohner in der Feuerwehr aktiv seien. Auch er hob die Erhöhung der Sicherheit durch das neue Fahrzeug hervor. Nach dem Festakt wurde dann ausgiebig auf dem Stadelfest weitergefeiert. Nachmittags sorgten Kübelspritzen und die historische Feuerspritze für eine willkommene nasse Abkühlung bei den Kindern.