Neujahrsempfang 2006

Pfaffenhofen gut positioniert
Gut besucht war auch der Neujahrsempfang 2006 der Marktgemeinde Pfaffenhofen. Zum traditionellen Neujahrsempfang der Marktgemeinde am ersten Sonntag im Januar konnten zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden, darunter die Vertreter der Geistlichkeit mit Pfarrer Raimund Alker, Pfarrer Herbert Loska, Diakon Edwin Rolf, Pfarrer Kuhn von der katholischen, Pfarrer Andreas Erstling von der evangelischen Kirchengemeinde und Monsignore Josef Fickler von der Gebetsstätte Marienfried. Auch zahlreiche Bürgermeister aus den benachbarten Kommunen waren gekommen, so Bürgermeister Heinz Berchtenbreiter (Weißenhorn), Franz Clemens Brechtel (Roggenburg) Gerd Struve (Unterroth), Karl Janson (Vöhringen), Robert Strobel (Bibertal), Rudolf Wöhrle (Ichenhausen) sowie Franz Wegele und Stellvertreterin Ursula Brauchle aus der mit Pfaffenhofen in der Verwaltungsgemeinschaft verbundenen Gemeinde Holzheim. "Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche" - die Zuversicht eines Franz von Assisi wünscht sich Bürgermeister Josef Walz auch für die Pfaffenhofener. In seiner Neujahrsansprache erwartete er trotz aller Sorgen und Nöte eine Zukunft mit kleinen Lichtblicken:. Dies begründete er mit dem Satz: "Neue Marktlücken und -chancen tun sich auf, auch hier bei uns, neue Initiativen sprießen aus dem Boden. Besonderen Dank sprach er den Pfaffenhofener Bürgern und Bürgerinnen aus, die sich für die Marktgemeinde engagieren, vor allem den vielen freiwillig in Ehrenämtern Tätigen, den Vereinen und Organisationen, den Parteien wie auch den Unternehmern und Managern, denen ihr Standort etwas wert sei. Besonders hob Walz den Wert des Bürgerengagements für die Attraktivität des Orts hervor. Walz. Als ein schönes Beispiel dieses Einsatzes wertete Walz die Gründung der Aktion "Pfaffenhofen hilft", durch die schon viel Gutes habe bewirkt werden können. Auf kommunaler Ebene sei im vergangenen Jahr ein Silberstreif am Horizont auszumachen gewesen , wenn auch nur mit einem starken Teleskop, so Walz. Er bedauerte, dass weder ein Einnahmenüberschuss erzielt werden, noch die Zahl der Arbeitslosen nennenswert gesenkt werden konnte. 195 Arbeitslose in der Gemeinde seien nicht Statistik, sondern 195 Einzelschicksale. Die Bilanz der Kommunalpolitik sei durchaus gemischt, Pfaffenhofen habe bei einigen ehrgeizigen Projekten zurückstecken müssen, verstecken müsse sich die Gemeinde mit ihrer Bilanz jedoch nicht, meinte Walz. Vieles sei auf den Weg gebracht worden, um den Ort gut zu positionieren und den Standort zu verbessern, so unter anderem der Abschluss der Flächennutzungsplanung wie auch die Auswahl eines Investors für die bauliche Entwicklung des Taverne-Geländes. Besonders positiv sei die Fertigstellung des Radwegs nach Berg und der Bau des Radwegs nach Holzheim. Beides hat in der Bevölkerung viel Anklang gefunden. Als Ziele für das Jahr 2006 zählte Walz die Verbesserungen im Zentrum im Rahmen der "Neuen Mitte" sowie die Fertigstellung der Ortsumfahrung gemeinsam mit dem Landkreis Neu-Ulm auf. Die Projekte seien wohl erwogen, bedacht und kalkuliert und es bestehe für die Vorhaben im Marktgemeinderat breiter Konsens. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von einer Abordnung des Musikvereins Pfaffenhofen unter der Leitung von Dirigent Josef Lohmeier und den Gästen selbst mit dem Absingen der Bayernhymne. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch von Neujahrswünschen.

















