Neujahrsempfang 2009

Trotz allem optimistisch
Offenbar ist der Pfaffenhofener Neujahrsempfang bei der Polit-Prominenz der näheren und weiteren Nachbarschaft recht beliebt. Bürgermeister Josef Walz konnte auf jeden Fall eine ganze Reihe Bürgermeister aus der Region, den Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein und den Landtagsabgeordneten Peter Schmid begrüßen. Gekommen waren auch Vertreter der Kirchen, der Vereine und sehr viele Bürger. So war die Aula der Hermann-Köhl-Schule rappelvoll. In seiner Ansprache blickte Josef Walz auf das vergangene Jahr zurück. Dabei hob er den Umbau der Hauptstraße zwischen Tavernekreuzung und Kapellenweg hervor. Die vier Mädchen Anna Eberle, Franziska Schreiber, Valentina Schubert und Michaela Zeller hatten sich als Klarinettenquartett im Kammermusikwettbewerb des Allgäu Schwäbischen Musikbund für den Bundesentscheid qualifiziert. Daraus gingen sie mit 94 Punkten als Bundessieger hervor und qualifizierten sich für den Landesentscheid. Auch dabei haben sie im März in Volkach mit 91 Punkten hervorragend abgeschnitten. Darüber hinaus holten sich Michaela und Valentina als Duo, Anna als Solistin einen Pokalsieg und alle vier qualifizierten sich für den Landesentscheid in Buchloe. Geehrt wurde auch Regina Stöckle, die mit als Ensemblemitglied der Ulmer Knabenmusik deutsche Meisterin wurde. Eine siebenköpfige internationale Jury kürte diese vor 1200 Zuhörern zum besten deutschen Jugendblasorchester. Seine Auftrittspremiere bei einem Pfaffenhofener Neujahrsempfang hatte der neue Dirigent des Pfaffenhofener Musikvereins der die Veranstaltung musikalisch umrahmte. Neuer Dirigent des Vereins ist Klaus Weiss. Er war zuvor musikalischer Leiter der Jugendkapelle und des Kinderorchesters der Musikvereine Nersingen und Fahlheim. Bürgermeister Josef Walz überreichte ihm eine Flasche Herrmann-Köhl-Wein mit den besten Wünschen für eine jahrzehntelange Amtszeit. Ein unterhaltsame Highlight der Veranstaltung war der Auftritt des Holzheimer Dreigesangs. Mit ihren Liedern über „Die Zeit“ und „Duranand in Moll und Dur“ trafen sie den Nerv des Publikums, so dass sie nicht ohne eine Zugabe von der Bühne kamen. Nach dem offiziellen Ende nutzen die Anwesenden die Gelegenheit zum Gespräch intensiv und zum Teil auch recht lange.