Nur 24 Stunden

Ca. 25 Jugendliche aus Kadeltshofen und Remmeltshofen haben am Wochenende vom 6.-9.Mai 2004 so einiges auf die Beine gestellt. Am Donnerstag, den 06.Mai überreichte der Pate Bürgermeister Josef Walz die bis dahin geheim gehaltenen Aufgaben:
Gestaltung eines „Mensch Ärgere Dich Nicht“ – Spielfeldes in Lebensgröße.
Müllsammelaktion rund um Kadeltshofen/Remmeltshofen (z.B. entlang des Radweges oder im Uferbereich der Roth) mit anschließender Trennung des Mülls und Wertstoffe sowie die Entsorgung der Wertstoffe über den gelben Sack und des Restmülls über den Bauhof.
Reinigung der Geländer bei der Rothbrücke am Eschachweg in Kadeltshofen.
Am Freitag den 7.Mai begannen die Jugendlichen mit der großen Müllsammelaktion. „Es ist erstaunlich, wie manche Leute ihren Sperrmüll einfach in die Landschaft werfen“, sagte die 13jährige Julia. Sie hat mit ein paar Freunden Wege und Wälder abgesucht und dabei Fernseher, Computer, Matratzen, Kühlschrank und Sofapolster gefunden. Zwischen Brennnesseln in der Nähe des Sportplatzes, ist sogar ein wilder Entsorgungsplatz mit 120 alten Autoreifen zum Vorschein gekommen. Gleichzeit reinigten Jugendliche mit Dampfstrahlern das Brückengeländer der Rothbrücke. Am Samstag den 8.Mai setzten sie die Müllsammelaktion fort. Im Vordergrund stand aber an diesem Tag die Gestaltung eines fünf mal fünf Meter großem Mensch-Ärgere-Dich-Nicht-Spielfeldes im Garten des Pfarrheimes. Parallel dazu wurde das Geländer der Rothbrücke mit einer Flex abgeschliffen und anschließend mit einer Grundierfarbe angestrichen. Am Sonntag, 9.Mai wurde gemeinsam der Gottesdienst besucht. Anschließend kam der Schirmherr dieses Projektes, Landrat Erich Josef Geßner vorbei, um sich einen Überblick über die bis dahin geschaffenen Aufgaben zu machen. Im Laufe des Tages wurde die große Müllsammelaktion beendet und der Müll nach seinen Wert- bzw. Reststoffen sortiert. Außerdem wurden die Kegel des Spielfeldes fertig gestellt. Um 17.30 Uhr beendete Bürgermeister Josef Walz die sehr erfolgreiche Aktion. Martina Hartner, Rosi Schäfer und Angela Steinberger sind Gruppenleiter bei der KLJB Kadeltshofen/Remmeltshofen. Bei der letzten 72-Stunden-Aktion haben sie noch selbst mit gemacht. Dieses Mal organisierten die drei die Aktion und sagten: „Damit es klappt, muss alles gut geplant sein“. Die Aufgaben für die Aktion hatten sie mit dem Bürgermeister abgesprochen und im Vorfeld die benötigten Materialien besorgt, Helfer angesprochen und zu Spenden aufgerufen. „Alle haben sofort mitgeholfen, davon waren wir sehr begeistert“. Ebenso zu den Verantwortlichen gehörte Daniel Schönle, der als Vorstand der Kreisrunde Neu-Ulm tätig ist.















