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Pfaffenhofener Kirchen im Gespräch

Am Donnerstag, den 15. November 2001 trafen sich im Martinushaus-Keller die Mitglieder des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde Weißenhorn – Pfaffenhofen mit den Mitgliedern der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates der katholischen Pfarrgemeinde. Angeführt wurden die Gremien von Pfarrer Andreas Erstling von evangelischer Seite und von Herrn Pfarrer Georg Egger von der katholischen Seite. Die verschiedenen Aufgaben der einzelnen Gremien wurden hervorgehoben und das bestehende ökumenische Miteinander wurde als sehr gut bezeichnet. Beigetragen haben dazu sicher das unkomplizierte Miteinander der Geistlichen beider Kirchen. Viele Gemeindeglieder beider Kirchen nehmen die Angebote gegenseitig wahr; z.B.: Teilnahme an Ökumenischen Kreisen, an den Exerzitien im Alltag. Die Seniorennachmittage sind grundsätzlich offen für jeden. Geprüft wurde, was von den bereits getätigten Aktivitäten, beim Einzelnen hängen geblieben ist. Es waren die Besuche bei den Konzerten (Gospelkonzerte), Kinderbibeltage, Silvestergottesdienste, Gottesdienste zur Einheit der Christen und die gemeinsamen Schulgottesdienste. Es war allgemeine Auffassung, dass Ökumene etwas Selbstverständliches sein sollte. Kinder und Jugendliche sind dabei sicher ein guter Ansatzpunkt (geplant wird ein gemeinsamer Grillabend im Jahre 2002). Einen besonderen Stellenwert im Gespräch nahm das Jahr 2003 ein. Der Markt Pfaffenhofen feiert sein 700-jähriges Bestehen. Die beiden christlichen Pfaffenhofener Kirchen wollen dabei als „die Kirche von Pfaffenhofen“ gemeinsam auftreten. Im Jahr 2003 findet in Berlin der 1. ökumenische Kirchentag statt. Wir wollen uns vorher gemeinsam darauf vorbereiten und gemeinsam am Kirchentag teilnehmen. Dies kann sicher ein besonderer Meilenstein in den ökumenischen Beziehungen vor Ort sein. Die Zeit dazwischen soll nicht leer bleiben. Die gegenseitige Einladung zu allen Veranstaltungen wurde ausgesprochen und es werden weitere Möglichkeiten eines geschwisterlichen Miteinander gesucht. Mit einem gemeinsamen Gebet wurde der überaus harmonische Abend beendet.

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