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Pfarrgemeinde St. Martin feiert Familientag

40 Jahre "Katholisches Landvolk"

Am Sonntag, den 1. April 2001 beging die Katholische Landvolkbewegung im Dekanat Neu-Ulm ihr 40 jähriges Bestehen, verbunden damit veranstaltete die Pfarrgemeinde St. Martin den traditionellen Familientag mit Fastenessen im Rahmen des Misereorsonntags. Da die Pfarrgemeinde St. Martin die Pfarrkirche den evangelischen Schwestern und Brüdern zur Feier der Konfirmation überlassen hatte wurde der Gottesdienst um 09.30 Uhr im Martinushaus gefeiert. Das Martinushaus platzte fast aus allen Nähten (ca. 350 Personen), als Herr Anton Glatzmaier (Vorsitzender) und Herr Hans Mayer (Landvolkreferent) mit Grußworten die Veranstaltung eröffneten und in kurzen Sätzen die Geschichte der Kath. Landvolkbewegung lebendig werden ließen.  Spiritual Dr. Gerhard Bauer vom Priesterseminar in Augsburg zelebrierte den Gottesdienst, der von der Jugendband und Volksgesang gestaltet wurde. Nach dem Gottesdienst war für die Erwachsenen ein Vortrag über das Thema:

 „Der Zukunft Heimat geben!"

oder "Eine Generation wird nicht daran gemessen, was sie erntet, sondern daran, was sie aussät!" 

Im Rahmen diese Vortrags erinnerte sich das Landvolk seiner Gründung und Frau Berta Keder wurde für ihr Engagement seit der Gründung, für ihre langjährige Tätigkeit als Vorsitzende und für ihren Einsatz als Leiterin der Dorfhelferinnen besonders geehrt. Sie gehörte mit ihrem Mann und einigen anderen Familien zu den Gründungsmitgliedern der KLB im Dekanat Neu-Ulm. Besonders erfreulich war auch, dass die Delegationen der Landvolkgruppen aus den Dekanaten Günzburg, Illertissen und Krumbach an den Feierlichkeiten teilnahmen. Für die Jugendlichen wurden Gruppen angeboten in denen je nach Alter gebastelt wurde. Für die Firmlinge war ein besonderes Programm geboten. Sr. Verena Volk aus Bolivien erzählte über ihre Tätigkeit mit Behinderten, berichtete über das Land und versuchte sich mit den Kindern in bolivianischen Tänzen. Bereits am Abend vorher war ein Bolivienabend, zu dem leider nur wenige kamen, und an dem Sr. Verena ebenfalls aus Bolivien berichtete und mit den anwesenden Jugendlichen bolivianisch kochte. Nach den Gruppen für die Jugendlichen und dem Vortrag für die Erwachsenen gab es das gemeinsame Mittagessen (ca. 270 Personen) im Rahmen der Misereorfastenaktion. Leckerer Pichelsteiner und Erbseneintopf kamen auf den Tisch. Für die Erwachsenen kostete das Essen DM 4,00 und für die Kinder war das Essen frei. Nachschlag konnte geholt werden; solange der Vorrat reichte. Gegen 14.00 Uhr war die Veranstaltung zu Ende und das schöne Wetter zog alle in die Natur hinaus. 

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