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Seniorenfasching im Martinushaus

Da tanzt der Bär

Am Mittwoch, den 21. Februar 2001 fand im Martinushaus der traditionelle Seniorenfasching der Pfarrei St. Martin statt. Eingeladen waren alle Seniorinnen und Senioren aus den Pfarreibereichen Pfaffenhofen und Beuren.

Anton Nadler mit seiner „Toni´s-Single-Music“ spielte zu Tanz auf. Die Frauen des Frauenkreises Pfaffenhofen und das Senioren-Helfer-Team hatten ein anspruchsvolles und lustiges Programm zusammengestellt. Die Mitarbeiter werden am Ende gemeinsam genannt. Das Mißverständnis über den Verkauf von Straßen und Feiertagen in einer Konditorei machte den Anfang. Der Sketch über die Gerichtesverhandlung mit einem „stummen“ Angeklagten brachte die Stimmung zum Kochen. Aber damit nicht genug. Der Eierhandel brachte Bauernschläue und Witz zum Vorschein. Einer der ganz großen Höhepunkte war sicher das „Lied vom Sackkleid“. Mit Anspielungen auf die „Haute Couture“ führten „5“ junge Damen neueste Kleidermode nicht aus Paris sondern aus Plastik vor. Besonderes Aufseher erregte das mittlere Modell, ein Kleid mit Plaste und Spitzen, das von Diakon Herbert Gugler meisterhaft präsentiert wurde. Im Sketch „Die schwache Stunde“ brachte die Frage eines pubertierenden Mädchens: „Was eine schwache Stunde sei?“ die ganze Familie und den Pfarrer zur Verzweiflung. Die harmlose Auflösung des Rätsels beruhigte alle. Mit der Einlage „Der Fernseher“ fand das offizielle Programm seinen Endpunkt. Dann war aber noch nicht Schluß, sondern das Tanzbein wurde noch fleißig geschwungen. Im Laufe des Nachmittags wechselten sich die Einlagen mit Polonaise, Marschwalzer, Stimmungs- und Klatschrunden ab. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und das Küchenteam unter Uschi Dirr hat Großes geleistet. Die Bedienungen waren adrett anzusehen und keiner mußte vor einem leeren Glas sitzen bleiben. Als Akteure bei den Einlagen haben sich beteiligt: Agnes Boser, Helga Baier, Aurelia Feuerstein, Ursula Krettenauer, Ingeborg Merkl, Helga Stölzle, Margret Wefer, Diakon Herbert Gugler und Diakon Edwin Rolf. Die Leitung des ganzen Nachmittags lag in den Händen von Helga und Konrad Stölzle. Pfarrer Egger spielte als Bauarbeiter auf den bevorstehenden Martinusumbau an, bedankte sich bei allen Mitwirkenden mit einem Fläschchen Piccolo und wünschte den Senioren, mit dem Ruf: „Bis zum nächsten Jahr“ einen guten Nachhauseweg.

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