Sibirisches Marktfest

Trockenes, aber sibirisch kaltes Wetter kennzeichnete das 33. Pfaffenhofener Marktfest. Die Menschen ließen sich davon nicht abschrecken und strömten in Scharen auf den neugestalteten Festplatz. Durch die Umgestaltung des Rathausplatzes war es möglich geworden auch die Essenstände auf den Festplatz zu bringen. Auch die Bühne fand einen neuen, für Publikum und Künstler besseren Platz. Die Bar wurde auf den Rathausplatz verlegt, hier hatte das feierwillige Volk mehr Raum und die Veranstalter konnten im Sinne des Jugendschutzes den Zugang besser kontrollieren. Die Böllerschützen Pfaffenhofen machten am Freitagabend mit Salutschüssen auf den Beginn des Marktfestes aufmerksam. Gleich danach trieb Bürgermeister Josef Walz, assistiert vom Vereinsringvorsitzenden Karlheinz Thoma, mit einem mächtigen Schlag den Bierhahn in den Spund und schon war angezapft. Die 2000 Besucher ließen sich von Sun 'n' Fun mit toller Rock- und Popmusik begeistern. Am Samstagabend war dann mehr volkstümliche Musik angesagt, die Besenkracher spielten vor vollbesetzten Tischen Oberkrainer Musik. Der Sonntag begann schon traditionell mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin. Ebenfalls schon lange Tradition und inzwischen fester Termin bei vielen Motorradfreunden ist der Motorradcorso der um 10 Uhr startete. Beinahe 300 Motorradfahrer hatten den Weg nach Pfaffenhofen gefunden und wurde beim Start des Corsos von Diakon Edwin Rolf gesegnet. Ein echtes Highlight für Groß und Klein war die Möglichkeit zum Kamelritt die sich ab Mittag bot. Vereinsringvorsitzender Karlheinz Thoma machte im wahrsten Sinn des Wortes den Vorreiter und drehte eine Runde über den Festplatz. Musikalisch wurde der Sonntag von den örtlichen Musikvereinen aus Kadeltshofen, Beuren und Pfaffenhofen gestaltet.
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