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Verkehrsentlastung für den Ortskern

3500 Fahrzeuge befuhren täglich die Kreisstraße NU3 in Ost-Westrichtung. Damit lag die Belastung doppelt so hoch wie bei den anderen bayrischen Kreisstraßen im Durchschnitt. Das führte zu den Hauptverkehrszeiten zwangsläufig zu Stauungen an der Taverne-Kreuzung. Landrat Erich Josef Gessner und Bürgermeister Josef Walz äußerten die Hoffnung, dass die Freigabe dieses ersten Abschnitts der geplanten Gesamtumfahrung eine spürbare Entlastung für die innerörtlichen Knotenpunkte bringe. Die neue Kreisstraße entlastet nicht nur den Ortskern sondern erschließt auch das geplante neue Gewerbegebiet. Durch den kürzlich fertig gestellten Kreisverkehr ist sie direkt an die Staatsstraße 1021 Holzheim-Pfaffenhofen-Nersingen angebunden. Für Fußgänger und Radfahrer wurde ein kombinierter Weg angelegt, der an den kommenden Radweg Pfaffenhofen-Holzschwang angebunden wird. Eine weitere Entlastung der Ortsdurchfahrt soll mit der für nächstes Jahr geplanten Ostumfahrung erreicht werden Diese wird am Ort vorbei zur neuen Einmündung bei der Gebetsstätte Marienfried und von dort weiter nach Beuren führen. Der jetzt freigegebene Abschnitt wurde in nur zwölf Monaten fertig gestellt. Gekostet hat die 950 Meter lange Spange 3,4 Millionen Mark. Der Anteil des Marktes betrug 1,25 Millionen Mark, der Landkreis trug 150.000 Mark und der Freistaat Bayern 2 Millionen Mark.

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