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Wilde Hexen im Rathaus

Wie sichs im Fasching gehört stürmten um Punkt 11 Uhr am ‚gompiga Doschtig’ ein wilder Hexenhaufen aus dem Tal der Biber und der Roth das Pfaffenhofener Rathaus. Zuallererst wurde die Arbeit in Angriff genommen, sprich Krawattenabschneiden und Rathaus auskehren. Dann wurde ein wilder Hexentanz aufgeführt und der Bürgermeister zum Schwur "bei Wolfeszahn und Tiergebeinen" genötigt die Hexen mit "Josefla", Leberkäswecken, Sekt und Bier zu versorgen. Nach dem Tanz um den Zaubertrankkessel übernahmen die Weiber die Macht im Rathaus. Da half dem Bürgermeister Josef Walz keine Gegenwehr. Bei der dann folgenden Markt-Hexenratssitzung, geleitet von den Oberhexen Maria und Resi, beschloss der Markt-Hexenrat, dem Bürgermeister zur Auffrischung seiner Motorradfahrkünste eine weitere Fahrprüfung aufzubrummen, "damit auch die Gemeindeangelegenheiten weiterhin gut und flott in Gang und vor allem nicht unter die Räder kommen". In Punkt zwei wurde er zu einem Kochkurs bei Hexe Resi verpflichtet, "damit in der Gemeinde weiterhin nicht heißer gegessen als gekocht wird". Außerdem muss er heuer unbedingt auf dem Stadelfest in Biberberg erscheinen. Dem öffentlichen schloss sich selbstverständlich ein nichtöffentlicher Sitzungsteil an. Man hörte hier solle es sich um Unterwäsche-Designermodelle gedreht haben.

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