Eine kurze Geschichte Erbishofens
Das alte Straßendorf im Rothtal wurde 1340 als „Elbrishoven“ erwähnt.
Grundherrschaftlich war der Ort seit jeher zersplittert. Unter anderem waren Teile im Besitz des Klosters Urspring, von verschiedenen Ulmer Patriziergeschlechtern, des Klosters St. Blasien im Schwarzwald, des Klosters Elchingen und anderen. 1568 verkaufte Elchingen seinen Besitz an die Deutschordenskommende Altshausen, welche diesen bis 1809 innehatten. Markant ist bis heute die dörfliche Struktur des Ortes und die mit schönem Fachwerk gegliederte Hofanlage aus dem 18. Jahrhundert in der Erbishofener Straße 48, die auch in die Baudenkmalliste eingetragen ist. Sehenswert ist auch die Lourdeskapelle am Wegesrand von Erbishofen nach Hittistetten. Im Jahr 1907 wurde die Kappele von dem Lebensmittelhändler Adolf Sälzle aus Weißenhorn erbaut. In den 1970er Jahren wurden rund um die Kappelle von dem Erbishofener Johann Luppold ein kleiner Skulpturengarten angelegt. Luppold hatte aus verschiedenen Pilgerorten in ganz Europa wie Fatima, La Sallette und Lourdes Andenken mitgebracht, die er rund um die Kapelle platzierte. Nach einer aufwändigen Erbenermittlung wurde die Kapelle 2014 von den Erben der Marktgemeinde als Schenkung übertragen.