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Der "Schtoi"

In Erbishofen ging man nicht "Zur Linde", wie das Gasthaus ursprünglich hieß, sondern "zum Wiat", später dann "zur Wiate" oder einfach "zum Dirr'.

Der Schtoi

Bei den Sängerinnen und Sängern des Liederkranzes, die viele Jahrzehnte hier ihre Heimat hatten, sprach man auch vom "Schtoi". Just an einem markanten Stein auf der Gemarkungsgrenze zwischen den seinerzeit selbstständigen Gemeinden Erbishofen und Diepertshofen legten die von der Singstunde nach Pfaffenhofen und Diepertshofen heimkehrenden Sänger allemal eine Pause ein. Die Pause entwickelte sich zum Ritual und der Stein zum Miniatur-Rütli. Am Gumpigen Doschtag des Jahres 1965 gelangte der Schtoi schließlich zu hohen Ehren.

Der Liederkranz beantragte bei der Gemeinde die Erhebung zum Kulturdenkmal und Hans Riggenmann, Spiritus Rektor des Gesangvereins und kulturelle Omnipotenz der Gemeinde schlechthin, dichtete damals das Lied vom Schtoi, welches die Großartigkeit und Wichtigkeit der Sache aufs genaueste beschreibt!

  • D'- Schtoi vom G' sangverei