Eine kurze Geschichte Biberbergs
Biberberg hat eine lange Geschichte. In früheren Zeiten wurde der Ort nur "Berg" genannt. Bereits vor 1460 erwarb das Ulmer Patriziergeschlecht Lieber einen Teil des Ortes, noch heute befinden sich zwei Grabdenkmäler der Familie aus dem 16. Jahrhundert in der Pfarrkirche. Auch das Kloster Elchingen besaß im Jahre 1120 einen Hof und zwei Sölden im Ort.
1666 ging Biberberg an das Kloster Kaisheim über, das bis zu seiner Aufhebung 1803 die Herrschaft ausübte. In der Gegend des ehemaligen Wirtshauses gab es im 16. Jahrhundert ein "Gesundbad", das später jedoch einging. Seit 1774 ist Biberberg mit der Pfarrei Wallenhausen vereinigt.
Die Pfarrkirche St. Andreas ist ein spätgotischer Bau aus dem 15. Jahrhundert mit sehr ansehnlichen gotischem Sattelturm. Die Altarblätter sind bemalt von den berühmten Künstlern Franz Martin Kuen und dessen Vater, Johann Jakob Kuen.
Das Schulhaus wurde 1813 erbaut und 1909 durch einen Neubau ersetzt. Heute dient die "Alte Schule" als Gemeinschaftshaus und beherbergt auch die Feuerwehr Biberberg.
Nahe Biberberg sind zudem acht Grabhügel der Hallstattzeit erhalten.
Ein interessantes Zeitzeugniss ist das Buch "Biberberg in früheren Jahren" von Hubert Rüggenmann, in dem Erinnerung an das Leben und den Alltag in Biberberg der Jahre seit 1945 dokumentiert sind.
Biberberg hat heute rund 370 Einwohner.